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San Francisco ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit 824.525 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Im globalen Vergleich gilt sie neben ähnlich großen Städten wie etwa Frankfurt am Main oder Amsterdam als mittelgroße Weltstadt. Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs. San Francisco ist nach dem Heiligen Franziskus, also Franz von Assisi, benannt Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe Hill genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die Belle of the Bay, wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln. Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe Hill genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die Belle of the Bay, wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln. Geschichte Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Travianer Muwekma Ohlone besiedelt, die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren. Die spanischen Eroberer schickten im 16. Jahrhundert zwei Expeditionen in den Norden Amerikas, um die Westküste zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte sie California. Aber die offizielle Entdeckung erfolgte mit Juan Rodríguez Cabrillo erst zehn Jahre später. Die schwer zu findende Einfahrt zur Bucht wurde erst 1775 entdeckt, obwohl viele Entdecker, unter anderem Francis Drake, die Region schon im 16. Jahrhundert erkundeten. Der Nebel verhinderte allerdings oftmals die Sicht auf die Meerenge und die Bucht. Die ersten Europäer siedelten ab 1776, ein Jahrhundert später, in der heutigen Stadt. Spanische Soldaten und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29. Juni an einer Lagune, die sie Nuestra Señora de los Dolores nannten, sowie ein Presidio am Golden Gate zur Sicherung der Mission. Die Stadt wurde später von den Missionaren in Gedenken an den Heiligen Franz von Assisi San Francisco de Asís genannt, auf Englisch wurde daraus dann Saint Francis. Einer nahe gelegenen Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben (Hierba Buena bedeutet soviel wie Gute Käuter). Der aus Petra/Mallorca stammende Franziskanermönch Pater Junípero Serra leitete damals die Missionsgründungen. Er wird noch heute sehr verehrt. Im Jahr 1792, 300 Jahre nach der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus, gründete der britische Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die spätere Downtown von San Francisco). Sie wurde zu einer Ausgangsbasis für europäische und russische Siedler, Pelzhändler und Pioniere. Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kam die Stadt 1846 in den Besitz der USA. San Francisco erlebte einen ersten großen Aufschwung durch den 1848 beginnenden Goldrausch in Kalifornien. Der Name Golden Gate leitet sich von diesem Ereignis ab. Die Bevölkerungszahl stieg dabei von etwa 900 auf über 20.000 in einem einzigen Jahr an. Im Umfeld der Mission wurden bald mehr irische als spanische Grabsteine aufgestellt. Viele Schiffe wurden von ihren Besitzern aufgegeben und havarierten im Hafen. Um neuen Platz zu schaffen, wurde beschlossen, die Schiffwracks zu nutzen, und man füllte den Hafen mit Erde und Schutt auf. Große Teile der heutigen Innenstadt sind auf diesen Landfills gebaut. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt auch zum wirtschaftlichen Zentrum Kaliforniens. Es wurden Banken – wie etwa die Wells Fargo Bank – und auch viele andere namhafte Unternehmen in San Francisco gegründet, beispielsweise Levi Strauss & Co. und die Ghirardelli Chocolate Company. Der spätere selbsternannte Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherr von Mexiko Joshua Abraham Norton wanderte 1849 mit einem Startkapital von 40.000 $ aus Südafrika nach San Francisco ein. Den durch Grundstücksgeschäfte erlangten Reichtum verspielte er bis 1859 wieder. Durch Spekulationen gescheitert und bankrott wollte Norton die Dinge nun selbst in die Hand nehmen und ernannte sich am 17. September 1859 in Briefen an die örtlichen Zeitungen und Politiker selbst zum Kaiser von Amerika und Schutzherren von Mexiko. Einundzwanzig Jahre lang erließ er nun kaiserliche Edikte. Am Morgen des 18. April 1906 wurde die Stadt von einem Erdbeben und dem nachfolgenden Feuer verwüstet. Im Allgemeinen wird die Zahl der Todesopfer auf 700 geschätzt, einige Quellen geben aber eine drei- bis viermal höhere Zahl an. Das Missionsgebäude überstand das Erdbeben ohne Schaden, so dass es heute das älteste Gebäude der Region ist. (Siehe San-Francisco-Erdbeben von 1906) In den 1930er Jahren wurden die Golden Gate Bridge nach Norden und die Oakland Bay Bridge nach Osten fertig gestellt. Dadurch war die Stadt wesentlich einfacher zu erreichen, und die Bevölkerungszahl stieg nochmals erheblich an. 1939 fand auf der Treasure Island die „Golden Gate International Exposition“ (die Weltausstellung) statt. Die Insel wurde eigens für die Ausstellung neben der Yerba Buena Island aufgeschüttet. Nach der Ausstellung war sie bis 1996 ein Stützpunkt der U.S.-Marine. Das Gelände soll in Zukunft wieder öffentlich genutzt werden. 1945 fand die Nachkriegskonferenz statt, aus der als Ergebnis die Charta der Vereinten Nationen und die UN hervorgingen. San Francisco gilt somit als Gründungsstätte der Vereinten Nationen. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der US-amerikanischen Bewegungen gegen das politische Establishment und der Gegenöffentlichkeit. Die Hippie-Bewegung feierte 1967 in der Stadt im Summer of Love ihren Höhepunkt. Janis Joplin und Bands wie Grateful Dead oder Jefferson Airplane beeinflussten die Rockmusik weltweit. Begünstigt wurde das durch die Nähe des Berkeley-Campus der University of California. Autoren wie Timothy Leary, Phil K. Dick oder Robert Anton Wilson lebten in dieser Zeit dort. Scott McKenzies Aufnahme des von John Phillips geschriebenen Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair) war eine Hymne auf die Stadt jener Zeit und wurde ein Welthit. Seit den 1970ern zogen zunehmend Homosexuelle in die Stadt, insbesondere in den Castro District. Die Stadt gilt bis heute als „die“ Stadt der Homosexuellen in den USA, und Queer Politics hat großen Einfluss auf die Stadtpolitik. Diese Zeit wird auch in den „Stadtgeschichten“ von Armistead Maupin ausgiebig beschrieben. Ende des 20. Jahrhunderts waren die Stadt und das nahegelegene Silicon Valley Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs der Informationstechnik. Während des Dotcom-Booms in den 1990ern zogen immer mehr Softwarefirmen, Unternehmer und Marketingexperten nach San Francisco und beeinflussten die soziale Landschaft gravierend. Ehemals arme Arbeiterviertel wandelten sich zu „IN“-Gegenden und trieben die Immobilienpreise in die Höhe. Sehenswürdigkeiten San Francisco gilt noch heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Die von hier ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage. Architektur San Francisco ist bekannt für die große Anzahl viktorianischer Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Leider sind über die Hälfte der Victorians dem Erdbeben und dem darauf folgenden Feuer von 1906 zum Opfer gefallen. Heutzutage gibt es in San Francisco noch etwa 15.000 Victorians. Damals kostete ein Haus im Durchschnitt 3.000 $, mittlerweile sind die Immobilienpreise etwa um das Einhundertfache gestiegen. Grundlegend sind die vier viktorianischen Stilrichtungen: Stick Style, Italianate-Stil, einer der populärsten Stile in der damaligen Zeit, Gothic Revival Style und Queen Anne Style. Neben weiteren basiert die Mehrzahl der ursprünglichen Häuser auf diesen vier architektonischen Stilrichtungen. Kirchen Neben der Mission Dolores Kirche (gegründet am 9. Oktober 1776) gibt es noch weitere sehenswerte Sakralbauten in der Stadt. Die Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street, Cathedral Hill, beeindruckt von innen und außen den Betrachter. Die 2.500 Plätze, die sich um den Altar in einem Halbkreis anordnen, bieten den Gläubigen in der eher spartanisch ausgestatteten Kirche Platz für Messen. Die zentrale Kuppel, die sich über 15 Etagen in luftigen Höhen erstreckt, wird durch Strebepfeiler gestützt. Die Wände können somit aus Glas bestehen und verleihen dem Gotteshaus eine luftige Anmut. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint-Mary-Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte Papst Johannes Paul II. hier während seines Besuches im Erzbistum San Francisco eine Messe. Die Episkopalkirche Grace Cathedral befindet sich auf Nob Hill. Sie wurde im Jahr des Goldrausches 1849 als kleine Kapelle gebaut. Die dritte Kirche, die erstmals Grace Cathedral genannt wurde, ist beim großen Erdbeben von 1906 zerstört worden. Der Eisenbahnbaron und Bankier Crocker vermachte sein Grundstück nach der Katastrophe der benachbarten Gemeinde. Die Arbeiten für das heutige Gebäude begannen 1928. Lewis Hobart baute sie im französisch-gotischen Stil. Die 1964 vollendete Kathedrale ist die drittgrößte Episkopalkirche in den USA. Sie soll durch ihre Beton-Stahl-Konstruktion erdbebensicher gebaut sein. Die Old Saint Mary’s Cathedral genannte Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception an der California Street ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas. Die Saints Peter and Paul Church an der 666 Filbert Street ist eine römisch-katholische Kirche im Stadtteil North Beach. Opern und Theater 1923 wurde die San Francisco Opera von Gaetano Merola (1881–1953) gegründet. Zur Eröffnung am 26. September 1923 im City Civic Auditorium wurde La Bohème aufgeführt. Im Jahr 1932 eröffnete das Ensemble das neu errichtete War Memorial Opera House am 15. Oktober mit einer Aufführung von Tosca. Es wurden bis heute viele erfolgreiche Inszenierungen aufgeführt. Die legendäre Great American Music Hall an der O’Farrell Street wurde 1907 nach dem großen Beben errichtet. Bis zur großen Depression 1933 in den Vereinigten Staaten, wurde sie erfolgreich geführt. Erst 1936 brachte Sally Rand neues Leben in die Halle. 1948 wurde das Haus in einen Jazzclub umgewandelt. In den 1950ern verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 1972 von Fans vor dem beabsichtigten Abriss bewahrt. In den letzten drei Jahrzehnten traten in der Great American Music Hall viele bekannte Künstler auf, beispielsweise Duke Ellington, Sarah Vaughan, Count Basie, Van Morrison, the Grateful Dead und Bobby McFerrin. Das American Conservatory Theater an der Geary Street ist das größte nichtkommerzielle Theater der Stadt. Das ACT wurde 1960 gegründet und führt sowohl klassische als auch zeitgenössische Werke auf. Das Bill Graham Civic Auditorium an der Ecke Grove und Larkin Street ging aus einem Ausstellungsgebäude der Panama-Pacific International Exposition von 1915 hervor. Das Auditorium fasst circa siebentausend Besucher. Viele Konzerte und Veranstaltungen fanden hier im Verlaufe des Bestehens statt. Ähnlich wie am Walk of Fame in Los Angeles werden hier Bronzemedaillen von ausgezeichneten Künstlern in den Boden des Eingangsbereichs eingelassen. Bill Graham eröffnete 1965 einen Rock-Tanzpalast an der Ecke Fillmore und Geary Street. 1968 wurde der Tanzpalast in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street verlegt und in Fillmore West umbenannt. Zur gleichen Zeit nahm das Fillmore East in der New Yorker Second Avenue ebenfalls den Betrieb auf. Museen • Die Insel Alcatraz beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Insel bewahrt. Sie wurde als Standort für den ersten Leuchtturm, ein Fort und Staatsgefängnis genutzt. Zu erreichen ist die Insel mit Fähren. • Das Exploratorium, es wurde als erstes Science Center 1969 eröffnet, im Palace of Fine Arts ist ein modernes Experimentierlabor für kleine und große Kinder. • Das Randall Museum für Kinder mit einem kleinen Zoo, Werkstätten und einem Theater. • Die California Academy of Sciences (1853), das Naturhistorische Museum mit Planetarium und einem Regenwald, befindet sich im Golden Gate Park. • Der Telegraph Hill und der 64 m hohe Coit Tower, mit Blick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco. • Das Asian Art Museum bietet Kunstschätze aus Asien, die aus einem Zeitraum von 6.000 Jahren stammen. • Das Cable Car Museum zeigt die Entstehung und Funktion der Cable Cars. • Im Center for the Arts Yerba Buena Gardens befinden sich drei Galerien mit zeitgenössischer Kunst, Restaurants und Theater. • Der The Californian Palace of the Legion of Honor zeigt eine eigene Kollektion europäischer Kunstwerke und speziell Werke französischer Künstler. • Das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) bietet dem Besucher moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Es beherbergt auch, neben Bern in der Schweiz, die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul Klee. • Das Wax Museum hat eine Ausstellung von Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten. • Das M. H. de Young Memorial Museum an der Larkin St. zeigt Kunstgegenstände aus aller Welt von der Antike bis zur Neuzeit. • Der Palace of Fine Arts, ein Gebäude im neoklassischen Stil, erbaut zur Panama-Pacific Ausstellung von 1915 • Das Fort Mason, ein ehemaliges Militärgelände, ist heute das Hauptquartier der Golden Gate National Recreation Area, der lokalen Parkverwaltung. • Das Comic Art Museum beherbergt Comics und Cartoons als einziges seiner Art in den USA. Es besitzt über sechstausend Exponate von Comics über Cartoons und frühen Zeitungs-Strips bis hin zu Animationen. • Das Mexikanische Museum mit Kunstgegenständen mexikanischer, mexiko-amerikanischer und lateinamerikanischer Künstler • Neben den bekannten und berühmten Museen hat San Francisco auch einige skurrile Vertreter dieser Art zu bieten. Das Museum antiker Vibratoren etwa oder eine Barbra Streisand gewidmete Ausstellung belegen die Besonderheit dieser Stadt Außer den berühmten Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel Fisherman’s Wharf mit seinen Cafés, Kneipen und Restaurants. Die Pier 39, ein Teil von Fisherman’s Wharf, ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein Aquarium. An Pier 39 haben sich Seelöwen auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze. Haupteinkaufstraße ist der nördliche Teil der Market Street und die Gegend um den Union Square, die zum Bummeln und Shoppen einlädt. Eine Sehenswürdigkeit, die man in der ganzen Innenstadt präsentiert bekommt, sind die Cable Cars. Sie sind eines der Wiedererkennungszeichen dieser Stadt. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen Kurvenrolltreppen im Kaufhaus von Nordstrom an der Market Street bewundern. Golden Gate Bridge Weltberühmt ist die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Sie ist 2,8 km lang und 25 m breit, die beiden Pylonen sind jeweils 227 m hoch und stehen 1.280 m voneinander entfernt. Die Brücke wurde am 19. April 1937 fertiggestellt und am 28. Mai des Jahres offiziell für den Verkehr freigegeben. Diese besondere Konstruktion wird ständig instandgehalten, bzw. für mögliche nächste Erdbeben laufend auf den neuesten technischen Stand gebracht. Lombard Street Der blumengeschmückte, gewundene Teil der Lombard Street wird als „kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27 % war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu führen. Mit den attraktiven Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt zu einem Touristenmagneten. Painted Ladies Die „Painted Ladies“ sind ein Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, in denen ehemals Spielhöllen und Bordelle betrieben wurden und nunmehr mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.
San Francisco ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit 824.525 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Im globalen Vergleich gilt sie neben ähnlich großen Städten wie etwa Frankfurt am Main oder Amsterdam als mittelgroße Weltstadt. Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs. San Francisco ist nach dem Heiligen Franziskus, also Franz von Assisi, benannt Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe Hill genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die Belle of the Bay, wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln. Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe Hill genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die Belle of the Bay, wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln. Geschichte Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Travianer Muwekma Ohlone besiedelt, die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren. Die spanischen Eroberer schickten im 16. Jahrhundert zwei Expeditionen in den Norden Amerikas, um die Westküste zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte sie California. Aber die offizielle Entdeckung erfolgte mit Juan Rodríguez Cabrillo erst zehn Jahre später. Die schwer zu findende Einfahrt zur Bucht wurde erst 1775 entdeckt, obwohl viele Entdecker, unter anderem Francis Drake, die Region schon im 16. Jahrhundert erkundeten. Der Nebel verhinderte allerdings oftmals die Sicht auf die Meerenge und die Bucht. Die ersten Europäer siedelten ab 1776, ein Jahrhundert später, in der heutigen Stadt. Spanische Soldaten und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29. Juni an einer Lagune, die sie Nuestra Señora de los Dolores nannten, sowie ein Presidio am Golden Gate zur Sicherung der Mission. Die Stadt wurde später von den Missionaren in Gedenken an den Heiligen Franz von Assisi San Francisco de Asís genannt, auf Englisch wurde daraus dann Saint Francis. Einer nahe gelegenen Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben (Hierba Buena bedeutet soviel wie Gute Käuter). Der aus Petra/Mallorca stammende Franziskanermönch Pater Junípero Serra leitete damals die Missionsgründungen. Er wird noch heute sehr verehrt. Im Jahr 1792, 300 Jahre nach der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus, gründete der britische Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die spätere Downtown von San Francisco). Sie wurde zu einer Ausgangsbasis für europäische und russische Siedler, Pelzhändler und Pioniere. Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kam die Stadt 1846 in den Besitz der USA. San Francisco erlebte einen ersten großen Aufschwung durch den 1848 beginnenden Goldrausch in Kalifornien. Der Name Golden Gate leitet sich von diesem Ereignis ab. Die Bevölkerungszahl stieg dabei von etwa 900 auf über 20.000 in einem einzigen Jahr an. Im Umfeld der Mission wurden bald mehr irische als spanische Grabsteine aufgestellt. Viele Schiffe wurden von ihren Besitzern aufgegeben und havarierten im Hafen. Um neuen Platz zu schaffen, wurde beschlossen, die Schiffwracks zu nutzen, und man füllte den Hafen mit Erde und Schutt auf. Große Teile der heutigen Innenstadt sind auf diesen Landfills gebaut. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt auch zum wirtschaftlichen Zentrum Kaliforniens. Es wurden Banken – wie etwa die Wells Fargo Bank – und auch viele andere namhafte Unternehmen in San Francisco gegründet, beispielsweise Levi Strauss & Co. und die Ghirardelli Chocolate Company. Der spätere selbsternannte Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherr von Mexiko Joshua Abraham Norton wanderte 1849 mit einem Startkapital von 40.000 $ aus Südafrika nach San Francisco ein. Den durch Grundstücksgeschäfte erlangten Reichtum verspielte er bis 1859 wieder. Durch Spekulationen gescheitert und bankrott wollte Norton die Dinge nun selbst in die Hand nehmen und ernannte sich am 17. September 1859 in Briefen an die örtlichen Zeitungen und Politiker selbst zum Kaiser von Amerika und Schutzherren von Mexiko. Einundzwanzig Jahre lang erließ er nun kaiserliche Edikte. Am Morgen des 18. April 1906 wurde die Stadt von einem Erdbeben und dem nachfolgenden Feuer verwüstet. Im Allgemeinen wird die Zahl der Todesopfer auf 700 geschätzt, einige Quellen geben aber eine drei- bis viermal höhere Zahl an. Das Missionsgebäude überstand das Erdbeben ohne Schaden, so dass es heute das älteste Gebäude der Region ist. (Siehe San-Francisco-Erdbeben von 1906) In den 1930er Jahren wurden die Golden Gate Bridge nach Norden und die Oakland Bay Bridge nach Osten fertig gestellt. Dadurch war die Stadt wesentlich einfacher zu erreichen, und die Bevölkerungszahl stieg nochmals erheblich an. 1939 fand auf der Treasure Island die „Golden Gate International Exposition“ (die Weltausstellung) statt. Die Insel wurde eigens für die Ausstellung neben der Yerba Buena Island aufgeschüttet. Nach der Ausstellung war sie bis 1996 ein Stützpunkt der U.S.-Marine. Das Gelände soll in Zukunft wieder öffentlich genutzt werden. 1945 fand die Nachkriegskonferenz statt, aus der als Ergebnis die Charta der Vereinten Nationen und die UN hervorgingen. San Francisco gilt somit als Gründungsstätte der Vereinten Nationen. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der US-amerikanischen Bewegungen gegen das politische Establishment und der Gegenöffentlichkeit. Die Hippie-Bewegung feierte 1967 in der Stadt im Summer of Love ihren Höhepunkt. Janis Joplin und Bands wie Grateful Dead oder Jefferson Airplane beeinflussten die Rockmusik weltweit. Begünstigt wurde das durch die Nähe des Berkeley-Campus der University of California. Autoren wie Timothy Leary, Phil K. Dick oder Robert Anton Wilson lebten in dieser Zeit dort. Scott McKenzies Aufnahme des von John Phillips geschriebenen Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair) war eine Hymne auf die Stadt jener Zeit und wurde ein Welthit. Seit den 1970ern zogen zunehmend Homosexuelle in die Stadt, insbesondere in den Castro District. Die Stadt gilt bis heute als „die“ Stadt der Homosexuellen in den USA, und Queer Politics hat großen Einfluss auf die Stadtpolitik. Diese Zeit wird auch in den „Stadtgeschichten“ von Armistead Maupin ausgiebig beschrieben. Ende des 20. Jahrhunderts waren die Stadt und das nahegelegene Silicon Valley Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs der Informationstechnik. Während des Dotcom-Booms in den 1990ern zogen immer mehr Softwarefirmen, Unternehmer und Marketingexperten nach San Francisco und beeinflussten die soziale Landschaft gravierend. Ehemals arme Arbeiterviertel wandelten sich zu „IN“-Gegenden und trieben die Immobilienpreise in die Höhe. Sehenswürdigkeiten San Francisco gilt noch heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Die von hier ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage. Architektur San Francisco ist bekannt für die große Anzahl viktorianischer Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Leider sind über die Hälfte der Victorians dem Erdbeben und dem darauf folgenden Feuer von 1906 zum Opfer gefallen. Heutzutage gibt es in San Francisco noch etwa 15.000 Victorians. Damals kostete ein Haus im Durchschnitt 3.000 $, mittlerweile sind die Immobilienpreise etwa um das Einhundertfache gestiegen. Grundlegend sind die vier viktorianischen Stilrichtungen: Stick Style, Italianate-Stil, einer der populärsten Stile in der damaligen Zeit, Gothic Revival Style und Queen Anne Style. Neben weiteren basiert die Mehrzahl der ursprünglichen Häuser auf diesen vier architektonischen Stilrichtungen. Kirchen Neben der Mission Dolores Kirche (gegründet am 9. Oktober 1776) gibt es noch weitere sehenswerte Sakralbauten in der Stadt. Die Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street, Cathedral Hill, beeindruckt von innen und außen den Betrachter. Die 2.500 Plätze, die sich um den Altar in einem Halbkreis anordnen, bieten den Gläubigen in der eher spartanisch ausgestatteten Kirche Platz für Messen. Die zentrale Kuppel, die sich über 15 Etagen in luftigen Höhen erstreckt, wird durch Strebepfeiler gestützt. Die Wände können somit aus Glas bestehen und verleihen dem Gotteshaus eine luftige Anmut. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint-Mary-Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte Papst Johannes Paul II. hier während seines Besuches im Erzbistum San Francisco eine Messe. Die Episkopalkirche Grace Cathedral befindet sich auf Nob Hill. Sie wurde im Jahr des Goldrausches 1849 als kleine Kapelle gebaut. Die dritte Kirche, die erstmals Grace Cathedral genannt wurde, ist beim großen Erdbeben von 1906 zerstört worden. Der Eisenbahnbaron und Bankier Crocker vermachte sein Grundstück nach der Katastrophe der benachbarten Gemeinde. Die Arbeiten für das heutige Gebäude begannen 1928. Lewis Hobart baute sie im französisch-gotischen Stil. Die 1964 vollendete Kathedrale ist die drittgrößte Episkopalkirche in den USA. Sie soll durch ihre Beton-Stahl-Konstruktion erdbebensicher gebaut sein. Die Old Saint Mary’s Cathedral genannte Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception an der California Street ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas. Die Saints Peter and Paul Church an der 666 Filbert Street ist eine römisch-katholische Kirche im Stadtteil North Beach. Opern und Theater 1923 wurde die San Francisco Opera von Gaetano Merola (1881–1953) gegründet. Zur Eröffnung am 26. September 1923 im City Civic Auditorium wurde La Bohème aufgeführt. Im Jahr 1932 eröffnete das Ensemble das neu errichtete War Memorial Opera House am 15. Oktober mit einer Aufführung von Tosca. Es wurden bis heute viele erfolgreiche Inszenierungen aufgeführt. Die legendäre Great American Music Hall an der O’Farrell Street wurde 1907 nach dem großen Beben errichtet. Bis zur großen Depression 1933 in den Vereinigten Staaten, wurde sie erfolgreich geführt. Erst 1936 brachte Sally Rand neues Leben in die Halle. 1948 wurde das Haus in einen Jazzclub umgewandelt. In den 1950ern verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 1972 von Fans vor dem beabsichtigten Abriss bewahrt. In den letzten drei Jahrzehnten traten in der Great American Music Hall viele bekannte Künstler auf, beispielsweise Duke Ellington, Sarah Vaughan, Count Basie, Van Morrison, the Grateful Dead und Bobby McFerrin. Das American Conservatory Theater an der Geary Street ist das größte nichtkommerzielle Theater der Stadt. Das ACT wurde 1960 gegründet und führt sowohl klassische als auch zeitgenössische Werke auf. Das Bill Graham Civic Auditorium an der Ecke Grove und Larkin Street ging aus einem Ausstellungsgebäude der Panama-Pacific International Exposition von 1915 hervor. Das Auditorium fasst circa siebentausend Besucher. Viele Konzerte und Veranstaltungen fanden hier im Verlaufe des Bestehens statt. Ähnlich wie am Walk of Fame in Los Angeles werden hier Bronzemedaillen von ausgezeichneten Künstlern in den Boden des Eingangsbereichs eingelassen. Bill Graham eröffnete 1965 einen Rock-Tanzpalast an der Ecke Fillmore und Geary Street. 1968 wurde der Tanzpalast in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street verlegt und in Fillmore West umbenannt. Zur gleichen Zeit nahm das Fillmore East in der New Yorker Second Avenue ebenfalls den Betrieb auf. Museen • Die Insel Alcatraz beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Insel bewahrt. Sie wurde als Standort für den ersten Leuchtturm, ein Fort und Staatsgefängnis genutzt. Zu erreichen ist die Insel mit Fähren. • Das Exploratorium, es wurde als erstes Science Center 1969 eröffnet, im Palace of Fine Arts ist ein modernes Experimentierlabor für kleine und große Kinder. • Das Randall Museum für Kinder mit einem kleinen Zoo, Werkstätten und einem Theater. • Die California Academy of Sciences (1853), das Naturhistorische Museum mit Planetarium und einem Regenwald, befindet sich im Golden Gate Park. • Der Telegraph Hill und der 64 m hohe Coit Tower, mit Blick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco. • Das Asian Art Museum bietet Kunstschätze aus Asien, die aus einem Zeitraum von 6.000 Jahren stammen. • Das Cable Car Museum zeigt die Entstehung und Funktion der Cable Cars. • Im Center for the Arts Yerba Buena Gardens befinden sich drei Galerien mit zeitgenössischer Kunst, Restaurants und Theater. • Der The Californian Palace of the Legion of Honor zeigt eine eigene Kollektion europäischer Kunstwerke und speziell Werke französischer Künstler. • Das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) bietet dem Besucher moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Es beherbergt auch, neben Bern in der Schweiz, die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul Klee. • Das Wax Museum hat eine Ausstellung von Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten. • Das M. H. de Young Memorial Museum an der Larkin St. zeigt Kunstgegenstände aus aller Welt von der Antike bis zur Neuzeit. • Der Palace of Fine Arts, ein Gebäude im neoklassischen Stil, erbaut zur Panama-Pacific Ausstellung von 1915 • Das Fort Mason, ein ehemaliges Militärgelände, ist heute das Hauptquartier der Golden Gate National Recreation Area, der lokalen Parkverwaltung. • Das Comic Art Museum beherbergt Comics und Cartoons als einziges seiner Art in den USA. Es besitzt über sechstausend Exponate von Comics über Cartoons und frühen Zeitungs-Strips bis hin zu Animationen. • Das Mexikanische Museum mit Kunstgegenständen mexikanischer, mexiko-amerikanischer und lateinamerikanischer Künstler • Neben den bekannten und berühmten Museen hat San Francisco auch einige skurrile Vertreter dieser Art zu bieten. Das Museum antiker Vibratoren etwa oder eine Barbra Streisand gewidmete Ausstellung belegen die Besonderheit dieser Stadt Außer den berühmten Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel Fisherman’s Wharf mit seinen Cafés, Kneipen und Restaurants. Die Pier 39, ein Teil von Fisherman’s Wharf, ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein Aquarium. An Pier 39 haben sich Seelöwen auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze. Haupteinkaufstraße ist der nördliche Teil der Market Street und die Gegend um den Union Square, die zum Bummeln und Shoppen einlädt. Eine Sehenswürdigkeit, die man in der ganzen Innenstadt präsentiert bekommt, sind die Cable Cars. Sie sind eines der Wiedererkennungszeichen dieser Stadt. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen Kurvenrolltreppen im Kaufhaus von Nordstrom an der Market Street bewundern. Golden Gate Bridge Weltberühmt ist die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Sie ist 2,8 km lang und 25 m breit, die beiden Pylonen sind jeweils 227 m hoch und stehen 1.280 m voneinander entfernt. Die Brücke wurde am 19. April 1937 fertiggestellt und am 28. Mai des Jahres offiziell für den Verkehr freigegeben. Diese besondere Konstruktion wird ständig instandgehalten, bzw. für mögliche nächste Erdbeben laufend auf den neuesten technischen Stand gebracht. Lombard Street Der blumengeschmückte, gewundene Teil der Lombard Street wird als „kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27 % war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu führen. Mit den attraktiven Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt zu einem Touristenmagneten. Painted Ladies Die „Painted Ladies“ sind ein Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, in denen ehemals Spielhöllen und Bordelle betrieben wurden und nunmehr mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.
Honolulu, die Hauptstadt, ist zugleich auch die bevölkerungsreichste Stadt auf Hawaii. In der hawaiischen Sprache bedeutet Honolulu „geschützte Bucht“ oder „Ort der Zuflucht“. Die Stadt wurde erstmals von polynesischen Einwanderern besiedelt – wann genau dies geschah, ist jedoch nicht bekannt. Der Sturz der hawaiianischen Monarchie, die Annexion durch die Vereinigten Staaten und der japanische Angriff auf Pearl Harbor sind die drei wichtigsten Inselereignisse in den turbulenten Jahren vom Ende des 19. bis zur 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durch all die Zeit hindurch blieb Honolulu der wichtigste Seehafen der Hawaii-Inseln.
Nawiliwili Beach Park is a beach park and port on the south-east coast of the island of Kauai in the Hawaiian Islands. It is located on Nāwiliwili Bay
Explore Kahalui Maui, on Hawaii’s Valley Island with its natural treasures on land and sea including Mt. Haleakala Crater, Iao Park Needle Mountain, and spectacular beaches for swimming, diving and surfing. Head to Lahaina on the westward side of the island and visit the magnificent world-famous banyan tree in front of the Old Courthouse building. Browse mile-long Front Street with its shops, galleries, whaling history museum, and restaurants. Stop for a refreshing shave ice. Look for unique souvenirs like Maui’s famous “Kitchen Cooked” potato chips, coffee, and leis. Back in Kahalui visit the Maui Arts and Cultural Center. Enjoy a meal of Hawaiian pig, poi, or fresh seafood in this lush and naturally luxurious tropical settings.
Hilo liegt auf der Big Island von Hawaii und heißt seine Gäste in der historischen Innenstadt mit einer Vielzahl an Restaurants und Geschäften willkommen. Strandliebhabern sei der schöne Hilo-Bay-Beachfront-Park, ein herrlichen Strand-Mekka für Surfer und Kanufreunde mit schwarzem Sand, wärmstens empfohlen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Pana’ewa-Zoo, ein Regenwald-Tierpark in den Vereinigten Staaten, oder die Nani Mau Gardens, in denen Sie eine Straßenbahnfahrt an solchen Highlights wie dem Eisen-Glockenturm und dem schönen Orchideenpavillon vorbeiführt. Auf Hilo stehen Ihnen auch mehrere spektakuläre Tagesausflüge wie Vulkan-Touren, Kajak-Abenteuer oder Wanderungen im Akaka Falls State Park zur Verfügung.
Bora Bora liegt 150 Meilen nordwestlich von Tahiti in den Society Islands. Die Hauptinsel, auf der 4.225 Menschen leben, liegt in der Mitte einer bunten Lagune von Inseln im Meer – sogenannten „Motus“ – und ist von einer schützenden Korallenkette umgeben. Die Lagune ist auf der ganzen Welt bekannt für ihre Schönheit. Eine teilweise asphaltierte Straße umringt die Insel und führt vorbei an farbenfrohen Dörfern, archäologischen Stätten und alten Armeebunkern und -kanonen, die die 5.000 amerikanischen Gis bei ihrer „freundschaftlichen Invasion“ während des Zweiten Weltkriegs zurückließen.
Huahine ist eine der malerischsten und geographisch vielfältigsten Inseln der Gesellschaftsinseln, welche sich in einer Lagune befindet und rund 75 Quadratkilometer groß ist. Huahine liegt 175 Kilometer nordwestlich von Papeete. Die höchste Erhebung ist der 670 Meter hohe Mt. Turi auf Huahine Nui. Mt. Tavaiura auf der Fitii-Halbinsel wiederum erinnert in seiner Form an ein Frauengesicht, das über die Brust zu einem rundem Bauch führt. Darauf stützt sich eine der Interpretationen für Huahines ursprünglichem Namen, der übersetzt „schwangere Frau“ bedeutet.
Die Inseln, die zu Polynesien gehören, sind ein wundervoller Zusammenschluss an vulkanischen Inseln und Atollen, die über den ganzen, riesigen Pazifik verstreut zu finden sind. Die Insel Tahiti ist definitiv die größte der 118 Inseln und Atollen, die zusammen Französisch-Polynesien bilden. Papeete, die moderne Hauptstadt Tahitis und ihre Inseln, haben Regierungsbüros, Krankenhäuser, Banken und viele weitere Dienstleistungen für Inselbewohner und Touristen, die mit einem Besuch auf den Inseln ihr Leben bereichern wollen, zugleich zu bieten
Raiatea und Taha’a sind zwei Inseln in derselben Lagune. Die Inseln liegen 120 Kilometer nordwestlich von Tahiti in den Gesellschaftsinseln zwischen Huahine und Bora Bora und Raiatea ist nach Tahiti die zweitgrößte Insel Französisch-Polynesiens. Auf einer Inseltour sehen Sie üppige grüne Täler, zahlreiche Wasserfälle sowie Ananas- und Vanilleplantagen. In der von Bergen umgebenen, tiefen Lagune von Raiatea können Sie zudem eine faszinierende und fischreiche Unterwasserlandschaft entdecken.
Rarotonga is the largest of the Cook Islands, a nation of 15 islands in the central South Pacific. Volcanic peaks, ridges and rainforest dominate its interior. A 32km, round-the-island road links the beaches, coastal lagoon and reefs that make scuba diving and snorkeling popular. The Cross-Island Track is a rugged hiking trail that passes 650m Te Rua Manga peak, or „The Needle.“
Pago Pago liegt auf Tutuila, der größten der Samoa-Inseln im Südpazifik, und ist die Hauptstadt von Amerikanisch-Samoa. Die Inseln wurden um 600 v. Chr. von den Polynesiern besiedelt. 1900 wurden die Inseln zu einem Territorium der USA. Der Hafen von Pago Pago war Marinestützpunkt und Kohledepot und hatte dadurch im Zweiten Weltkrieg eine wichtige strategische Bedeutung. Heute ist es aufgrund seiner besonderen Schönheit und seiner ökologischen Vielfalt ein beliebtes Reiseziel.
Vavaʻu is the island group of one large island and 40 smaller ones in Tonga. It is part of Vavaʻu District which includes several other individual islands. According to tradition the Maui god finished up both Tongatapu and Vavaʻu, but put a little more effort into the former
Savusavu is a town in the Fijian Province of Cakaudrove. The town is located on the south coast of Vanua Levu Island and had a population of 3,372 in the 2007 census. Savusavu is known as „the hidden paradise of Fiji.
Die Fidschis bestehen aus kleinen Atollen und bergigen und bewaldeten Inseln von vulkanischem Ursprung. Berühmt sind sie für das azurblaue Meer und die weißen Sandstrände. Das Wort „Lautoka“ heißt übersetzt „Speerspitze“ oder „vernichtend schlagen“ und bezieht sich auf die Auseinandersetzung zwischen zwei Häuptlingen. Die Stadt Lautoka liegt im Westen der größten Fidschiinsel. Im Westen grenzt Lautoka an den blauen Pazifik, die andere Seite der Insel ist bestimmt von Kieferwäldern und dem grün-goldenen Zuckerrohr.
Vanuatu is a nation and group of islands in the South Pacific Ocean. It is composed of over 80 islands with 2,528 kilometres of coastline and a total surface area of 12,189 square kilometres. It’s a small country with a total size of 12,189 km²
Nouméa is the capital of the South Pacific archipelago and overseas French territory New Caledonia. Situated on the main island, Grand Terre, it’s known for beaches and its blend of French and native Kanak influences. The Jean-Marie Tjibaou Cultural Centre showcases Kanak heritage, and the Musée de Nouvelle-Calédonie has exhibits from across the Pacific region. The Aquarium des Lagons introduces local marine life.
Cairns ist der Hauptort der Region Far North Queensland und liegt wie andere Städte an der Ostküste und damit am Großen Barriereriff. Der Bundesstaat Queensland erstreckt sich über sagenhafte 667.000 Quadratmeilen; ein Großteil der Fläche ist unbewohnt und mit Regenwäldern bewachsen, in denen australische Teakhölzer, Nadelhölzer wie die Neuguinea-Araukarie und Feigenbäume gedeihen. Vor der Gründung der Stadt Cairns im Jahre 1879 wurde die Gegend ausschließlich von australischen Ureinwohnern, den Aborigines, bewohnt, für deren Kultur Australien auch heute noch berühmt ist.
Machen Sie sich auf zum Great Barrier Reef, wo es sich hervorragend tauchen und schnorcheln lässt. Oder erkunden Sie doch die regionalen Strände und genießen Sie die tropische Landschaft, die Küstenpromenade, die Galerien und die Geschäfte. Unternehmen Sie einen Ausflug zur fantastischen Magnetic Island, die sich mit Nationalparks, vielen Kilometern an Wanderpfaden, freilebenden Tieren und bezaubernden Korallenriffen schmücken kann. Nehmen Sie sich doch ein Kunstwerk, Handwerk, Schmuck oder Souvenirs aus der Region mit nach Hause. Genießen Sie die frischen Delikatessen aus dem Meer zusammen mit einer großen Auswahl an internationalen Speisen. Dazu passt ein kühles Blondes oder ein Glas Wein.
Brisbane, die drittgrößte Stadt Australiens, ist Hauptstadt von Queensland und die bevölkerungsreichste Stadt des Bundesstaats. Die Siedlung entwickelte sich aus einer ursprünglichen Strafkolonie, die 1825 gegründet wurde. 1842 wurden freie Siedler zugelassen, und 1859 wurde Queensland zur separaten Kolonie erklärt. Dank seiner wachsenden Live-Musik-Szene wurde Brisbane vom Magazin Billboard 2007 zu einem der Top 5 International Music Hotspots ernannt.
Sydney, capital of New South Wales and one of Australia’s largest cities, is best known for its harbourfront Sydney Opera House, with a distinctive sail-like design. Massive Darling Harbour and the smaller Circular Quay port are hubs of waterside life, with the arched Harbour Bridge and esteemed Royal Botanic Garden nearby. Sydney Tower’s outdoor platform, the Skywalk, offers 360-degree views of the city and suburbs.
Sydney, capital of New South Wales and one of Australia’s largest cities, is best known for its harbourfront Sydney Opera House, with a distinctive sail-like design. Massive Darling Harbour and the smaller Circular Quay port are hubs of waterside life, with the arched Harbour Bridge and esteemed Royal Botanic Garden nearby. Sydney Tower’s outdoor platform, the Skywalk, offers 360-degree views of the city and suburbs.
Captain Cook beschrieb diese Gegend vor zwei Jahrhunderten „Bay of Islands“ – ein Name, der sich in seiner Schlichtheit über die vielen Reize der Inseln ausschweigt. Die Bay of Islands besteht aus 144 Inseln, einsamen Buchten und einem beeindruckend vielfältigen Leben unter Wasser. Die Bay of Islands ist landesweit eines der beliebtesten Ziele für Angler, Segler und Touristen. Seit der Autor Zane Grey darüber in den 1930er Jahren geschrieben hat, ist die Inselgruppe international außerdem bekannt für das Hochseefischen.
Auckland, die „Stadt der Segel“, liegt an einer schmalen Landenge zwischen den rauschenden Wassern der Häfen von Waitemata und Manukau auf Neuseelands North Island. Den Spitznamen trägt die Stadt aufgrund der Tatsache, dass es hier mehr Boote pro Einwohner als in jeder anderen Stadt der Welt gibt. Die ersten Siedler hier waren Maori, die nach wie vor eine dynamische Komponente der kosmopolitischen Bevölkerung ausmachen. Auckland bietet dem Besucher alle Annehmlichkeiten einer Stadt von Weltklasse. Stöbern Sie in den Läden der Queen Street oder der Parnell-Gegend mit ihren Galerien und Boutiquen in originell restaurierten viktorianischen Gebäuden. Ein besonders zauberhaftes Panorama erwartet Sie vom Mount Eden, dem höchsten Punkt der Stadt, oder Sie besuchen den Skytower, um noch höher zu gelangen. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt gelegen können Sie sich am schwarzen Sandstrand entspannen. Alternativ dazu können Sie die Jachtmarina des America’s Cup erkunden. Weiter draußen gibt es die piniengesäumten Waitakere-Berge, die zauberhaften Glühwürmchenhöhlen von Waitomo und die tiefgrünen Weinberge von Kumeu River Wines zu bestaunen.
Tauranga is a harbourside city in the Bay of Plenty region on New Zealand’s North Island. It hosts historic buildings like the Elms Mission Station, an 1847 Georgian-style home. A bridge over the harbour connects Tauranga to Mount Maunganui, a beach town with hot saltwater pools and an extinct namesake volcano with winding walking paths. Offshore is the active volcano White Island, accessible by helicopter or boat.
Schlendern Sie vorbei an gotischen Gebäuden, besuchen Sie exquisite botanische Gärten, nehmen Sie die Gondel hinauf zu den Bergen, wo eine fantastische Aussicht auf Sie wartet, oder machen Sie sich auf zum Stadtstrand. Fahren Sie um den spektakulären Hafen herum und statten Sie einer Schafs- oder- Rinderfarm einen Besuch ab. Bestaunen Sie einige der Schauplätze an denen die Trilogie „Der Herr der Ringe“ gedreht wurde. Wenn Sie gerne einkaufen gehen, sind Sie hier richtig. Es erwarten Sie Kunsthandwerksläden, Juweliere, feine Wolle und Lederwaren. Genießen Sie zusätzlich zu den saftigen Schafs- und Meeresfruchtspeisen eine Reihe an kontinentalen Gerichten.
Set on a beautiful, sheltered harbor and overlooked by craggy volcanic hills, Akaroa is a popular resort town on Banks Peninsula in New Zealand. The name Akaroa means “Long Harbor.” Sailors from the HMS Britomart proclaimed British sovereignty for the land in 1840, but French settlers also settled in the area that year. There is still a heavy French influence found on the island, including many French local names.
Timaru is a port city in the southern Canterbury region of New Zealand, located 157 kilometres southwest of Christchurch and about 196 kilometres northeast of Dunedin on the eastern Pacific coast of the South Island.
Dieser zauberhafte Ort liegt am Kopf eines fjordartigen Meeresarms, der von sieben Hügeln umgeben wird. In den frühen Tagen war Dunedin hauptsächlich aufgrund der Goldfelder die größte und reichste Stadt des Landes. Hier wurden seinerzeit die technischen Neuheiten in Neuseeland eingeführt: die Stadt hatte die ersten Gaslaternen, das erste Wasserversorgungsnetz, das erste Wasserkraftwerk und die ersten dampfbetriebenen Straßenbahnen des Landes. Entdecken Sie die raue Schönheit der Otago Peninsula mit ihren atemberaubenden geologischen Formationen und den großen Albatrossen mit einer Flügelspannweite von 10 Fuß. Halten Sie Ausschau nach Robben – vielleicht erheischen Sie sogar einen Blick auf ein paar Gelbaugenpinguine. Besuchen Sie Larnach Castle, eine Industriellenvilla aus dem 19. Jahrhundert mit herrlicher Gartenanlage und beeindruckender Aussicht. Es wird oft gesagt, dass Dunedin das am besten bewahrte viktorianische Stadtbild weltweit vorweisen kann. Erkunden Sie Dunedin mit seinen herrlichen viktorianischen und edwardianischen Steingebäuden. Halten Sie Ausschau nach lokalem Kunsthandwerk, nach Kunstwerken, Woll- und Lederartikeln. Genießen Sie die kulinarische Vielfalt sowie Lamm und Meeresfrüchte aus der Region.
Hobart wird von den Besuchern als eines der freundlichsten, spannendsten und abwechslungsreichsten Reiseziele der Region wahrgenommen. Hobart liegt im australischen Bundesstaat Tasmanien und ist die zweitälteste Stadt des Landes. Sie ist reich an Charakter und Geschichte und an einem der schönsten Naturhäfen der Welt am Fuße des Mount Wellington erbaut, der sich 3.600 Fuß über den Meeresspiegel erhebt. Der Hafen wird auch heute noch genutzt. Hier sieht man ganzjährig sowohl Versorgungsschiffe für die Arktis als auch Fischerboote ein- und auslaufen.
Melbourne, das nichts mit dem klischeehaften Australien aus den Medien zu tun hat, ist eine elegante Stadt mit europäischem Stil, wundervollen Wohnhäusern und kulturellen Reichtümern. Die vielen Grünflächen und öffentlichen Gärten der Stadt refkletieren den Weitblick ihrer Gründer aus dem 19. Jahrhundert und deren Intention, eine Metropole zu gestalten, die ein Augenschmaus und eine Freude für Besucher und Bewohner zugleich ist. Das moderate Klima und die günstige Finanzlage Melbournes ziehen seit jeher viele Besucher aus der ganzen Welt an.
Penneshaw is a township in the Australian state of South Australia located on the northeast coast of the Dudley Peninsula on Kangaroo Island about 107 kilometres south of the state capital of Adelaide. It is the island’s main ferry port with regular services from Cape Jervis
Adelaide is South Australia’s cosmopolitan coastal capital. Its ring of parkland on the River Torrens is home to renowned museums such as the Art Gallery of South Australia, displaying expansive collections including noted Indigenous art, and the South Australian Museum, devoted to natural history. The city’s Adelaide Festival is an annual international arts gathering with spin-offs including fringe and film events
This nature lover’s dream boasts spectacular scenery including the bushland and beaches uninhabited islets, granite headlands, and the bubble gum-hued Pink Lake. Esperance is located in the center of some of Australia’s most beautiful sights and with some of the country’s most stunning coastline and best surf and great fishing options.
Albany is the largest regional city in Western Australia, and was once the home of the Menang Noongar people. They called the area “Kinjarling,” meaning “the place of rain.” Albany is also the oldest continuous European settlement in Western Australia, and was founded in 1826, three years before the state capital of Perth. The King George Sound settlement was a hastily-dispatched British military outpost, intended to forestall any plans by France for settlements in Western Australia.
Fremantle is a port city in Western Australia, located at the mouth of the Swan River in the metropolitan area of Perth, the state capital. Fremantle Harbour serves as the port of Perth. In 2016, Fremantle had a population of approximately 29,000.
Indonesia’s isolated Komodo Island is a natural wonder of tropical savanna and scrubland, home to the famed pre-historic Komodo dragon. Komodo National Park is the only place on earth that they can be found in the wild. The island of Komodo itself is about 60 squares miles in area with dramatic landscapes of 2,000 foot craggy mountains, canyons, Savannas and monsoon rain forests in the valleys. Human habitation is therefore limited to only one settlement in Slawi Bay.
Der Charme von Benoa, das als einstiges Fischerdorf zu einem gehobenen Reiseziel herangewachsen ist, ist in Nusa Dua, einem der schönsten Strände der ohnehin schon legendären Insel Bali, am deutlichsten zu fassen. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit in dieser Region voller Reisterrassen, spektakulärer Vulkane und Tempel (mehr als 20.000 an der Zahl) ist der königliche Tempelkomplex Pura Taman Ayun aus dem 17. Jahrhundert im nahe gelegenen Mengwi. Die Anlage, die von einem mit Lotus gefüllten Wassergraben umgeben ist, verströmt den Zauber eines Gartenheiligtums. Zu den Highlights zählen kunstvolle Holzschnitzereien balinesischer Gottheiten und ruhige Pavillons. Ebenfalls besonders sehenswert ist der Sonnenuntergangstempel Tanah Lot, der spektakulär auf einem Felsvorsprung gelegen ist und sich ideal für ganz besondere Schnappschüsse eignet. Perfekte Geschenke und Souvenirs sind in den Batikmanufakturen erhältlich.
Lombok is an Indonesian island east of Bali and west of Sumbawa, part of the Lesser Sunda Island chain. It’s known for beaches and surfing spots, particularly at Kuta and Banko Banko (in south Lombok). The motor-vehicle-free Gili Islands (Gili Trawangan, Gili Air and Gili Meno), off Lombok’s west coast, offer more beaches, reefs for diving and snorkeling, and a sea turtle hatchery.
Surabaya is the gateway to a world of wonders, from Buddhist temples to Arab quarters. You will notice the vast differences in architecture as you move around the various neighborhoods. In particular, tour the Sampoerna Museum, a well-preserved historical site built in the 19th-century Dutch colonial-style. Also, visit the Grand Mosque of Surabaya and witness the tall minaret, with exquisite bright blue and green mosaic titles on the top of the pyramid-looking roof and dome. It’s a 21st-century masterpiece showcasing stylish religious structural design and layout. There’s plenty to do in the city center of Surabaya, whether you’re a history buff, a relentless shopper or an intrepid foodie.
Semarang ist eine Stadt an der Nordküste der Insel Java, Indonesien. Die Stadt, die während der holländischen Kolonialzeit eine wichtige Hafenstadt war, ist dafür bekannt, die größte chinesische Bevölkerung ganz Indoesiens zu beherbergen. Heutzutage hat Semarang einen kommerziellen Hafen und ist die Verwaltungshauptstadt Zentraljavas. Obwohl Semarang eher einem Wirtschaftsstandort als einer Touristenhochburg gleicht, eignet sich diese Stadt hervorragend als Tor zum bergigen Inland Zentraljavas und liegt nur etwa 100 km vom weltberühmten Borobudur entfern.
Jakarta is the capital and largest city of Indonesia, located on the northwest coast of Java. It is sprawling with shopping malls and traditional markets, and is known for its inexpensive, but fair quality textile and fashion products. Don’t miss the Istiqlal Mosque, the largest in Southeast Asia, and the National Monument in Merdeka Square. Visit the National Museum to learn more about the cultural heritage of Indonesia.
Die Inselnation Singapur, die strategisch am Ende der Malaiischen Halbinsel liegt, ist eine moderne, aufsteigende Großstadt und ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Singapur bietet Ihnen diverse, farbenfrohe ethnische Viertel, eine fantastische Vielfalt wundervoller Speisen und ein Einkaufsparadies, das sich mit keinem anderen Vergleichen lässt. In vielerlei Hinsicht wurde Singapur (der Name bedeutet Stadt des Löwen) von Sir Stamford Raffles erbaut. Als er damals im Jahre 1819 hier an Land ging, fand er ein kleines Fischerdorf vor. Mit Hilfe von Handelsverträgen und finanziellem Scharfsinn legte er den Grundstein für eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten, die eine Stadt jemals verbuchen konnte. Heutzutage können sich Reisende exotischen Sehenswürdigkeiten und Geräuschen hingeben, wenn Sie durch Chinatown, das Arabische Viertel oder Kleinindien spazieren oder mit der Fahrradrikscha herumkutschiert werden. Machen Sie sich auf zum malerischen Boat Quay, wo Sie unvergleichliche Ausblicke über den Hafen erwarten und legen Sie in einem der vielen internationalen Restaurants einen Halt ein, um eine erfrischende Mahlzeit zu genießen. Auf der berühmten Orchard Road, die sich mit Waren aus jedem Eck des pazifischen Raums schmücken kann, können Sie sich dem Shopping hingeben. Im Zoo Singapurs können Sie an einer Nachtsafari teilnehmen oder Sie haben auch die Möglichkeit, sich im grünen Schatten des Naturschutzgebiets Bukit Timah zu entspannen. Sie sollten auf jeden Fall genug Zeit einplanen, um noch einen erfrischenden Singapur Sling in der Bar des Raffles Hotels zu genießen.
Die Inselnation Singapur, die strategisch am Ende der Malaiischen Halbinsel liegt, ist eine moderne, aufsteigende Großstadt und ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Singapur bietet Ihnen diverse, farbenfrohe ethnische Viertel, eine fantastische Vielfalt wundervoller Speisen und ein Einkaufsparadies, das sich mit keinem anderen Vergleichen lässt. In vielerlei Hinsicht wurde Singapur (der Name bedeutet Stadt des Löwen) von Sir Stamford Raffles erbaut. Als er damals im Jahre 1819 hier an Land ging, fand er ein kleines Fischerdorf vor. Mit Hilfe von Handelsverträgen und finanziellem Scharfsinn legte er den Grundstein für eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten, die eine Stadt jemals verbuchen konnte. Heutzutage können sich Reisende exotischen Sehenswürdigkeiten und Geräuschen hingeben, wenn Sie durch Chinatown, das Arabische Viertel oder Kleinindien spazieren oder mit der Fahrradrikscha herumkutschiert werden. Machen Sie sich auf zum malerischen Boat Quay, wo Sie unvergleichliche Ausblicke über den Hafen erwarten und legen Sie in einem der vielen internationalen Restaurants einen Halt ein, um eine erfrischende Mahlzeit zu genießen. Auf der berühmten Orchard Road, die sich mit Waren aus jedem Eck des pazifischen Raums schmücken kann, können Sie sich dem Shopping hingeben. Im Zoo Singapurs können Sie an einer Nachtsafari teilnehmen oder Sie haben auch die Möglichkeit, sich im grünen Schatten des Naturschutzgebiets Bukit Timah zu entspannen. Sie sollten auf jeden Fall genug Zeit einplanen, um noch einen erfrischenden Singapur Sling in der Bar des Raffles Hotels zu genießen.
Koh Samui ist Thailands drittgrößte Insel. Sie wird von achtzig kleineren Inseln umgeben und ist von unglaublicher natürlicher Schönheit, die touristisch erst seit relativ kurzer Zeit genutzt wird. Dem Hörensagen nach kamen 1971 die ersten Touristen nach Koh Samui, Hippies, die mit einem Kokosnussboot von Bangkok aus einliefen. Obwohl Koh Samui nach wie vor monatlich bis zu 2 Millionen Kokosnüsse nach Bangkok liefert, gehören ein Flughafen für Billigflieger und eine pompöse Raggae-Bar zu den kürzlich fertiggestellten Projekten.
Bangkok ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt von Thailand. Ursprünglich war es ein kleines Handelszentrum am Westufer des Flusses Chao Phraya und im Dienste des Königreichs Ayutthaya, dem Vorläufer des modernen Thailand, das zwischen 1350 und 1767 existierte. Heute können Sie Ihre Sinne berühren lassen von den sagenhaften goldenen Tempeln und Palästen der Stadt, den königlichen Lastkähnen und dem Smaragdgrünen Buddha. Erkunden Sie den verborgenen Teil der Stadt der Teakholzvillen und der schönen Gärten oder lernen Sie die thailändische Kultur kennen. Was die Einkaufsmöglichkeiten angeht, können Sie unter anderem Ausschau halten nach edler Seide, Holzschnitzereien und nach edlem Schmuck. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit Chili-Gerichten oder süßen und sauren Rezepten. Probieren Sie etwas Sate mit Erdnusssoße, Klebreis und gegrilltem Fisch und Fleisch.
Bangkok ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt von Thailand. Ursprünglich war es ein kleines Handelszentrum am Westufer des Flusses Chao Phraya und im Dienste des Königreichs Ayutthaya, dem Vorläufer des modernen Thailand, das zwischen 1350 und 1767 existierte. Heute können Sie Ihre Sinne berühren lassen von den sagenhaften goldenen Tempeln und Palästen der Stadt, den königlichen Lastkähnen und dem Smaragdgrünen Buddha. Erkunden Sie den verborgenen Teil der Stadt der Teakholzvillen und der schönen Gärten oder lernen Sie die thailändische Kultur kennen. Was die Einkaufsmöglichkeiten angeht, können Sie unter anderem Ausschau halten nach edler Seide, Holzschnitzereien und nach edlem Schmuck. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit Chili-Gerichten oder süßen und sauren Rezepten. Probieren Sie etwas Sate mit Erdnusssoße, Klebreis und gegrilltem Fisch und Fleisch.
Huahine ist eine der malerischsten und geographisch vielfältigsten Inseln der Gesellschaftsinseln, welche sich in einer Lagune befindet und rund 75 Quadratkilometer groß ist. Huahine liegt 175 Kilometer nordwestlich von Papeete. Die höchste Erhebung ist der 670 Meter hohe Mt. Turi auf Huahine Nui. Mt. Tavaiura auf der Fitii-Halbinsel wiederum erinnert in seiner Form an ein Frauengesicht, das über die Brust zu einem rundem Bauch führt. Darauf stützt sich eine der Interpretationen für Huahines ursprünglichem Namen, der übersetzt „schwangere Frau“ bedeutet.
Hanoi ist das Tor zur Bucht von Halong und das Delta des Roten Flusses. Diese Gegend, auch als „Bucht des niedergleitenden Drachens“ bekannt, ist übersät von mehr als 3.000 bergigen Inseln, von der jede ihre eigene einzigartige Landschaft aufweist. Die Inseln sind berühmt wegen ihrer Dolomit- und Kalksteinformationen. Am westlichen Ende der Bucht von Halong befindet sich die Insel Cat Ba, wo sich im 19. Jahrhundert chinesische und vietnamesische Piraten niederließen. Heutzutage ist ein großer Teil der Insel als ein geschützter Nationalpark ausgewiesen.
Im Jahre 1841 wurde Hongkong zu einer britischen Kronkolonie, als die Gegend von China erworben wurde. Im Jahre 1984 unterzeichneten Großbritannien und China eine Vereinbarung, nach der Hongkong an China zurückgegeben werden sollte, sein kapitalistisches System aber für weitere 50 Jahre beibehalten dürfe. Die Übergabe erfolgte am 30. Juni 1997 unter großem Pomp und Getöse. Der riesige Hafen, die intensive Industrialisierung und der Status eines Freihafens machen die Stadt zu einer der wichtigsten Drehscheiben des Handels in Asien und wahrscheinlich zum weltweit besten Ort für Einkäufe.
Auf dieser faszinierenden Insel können Sie das höchste Gebäude der Welt, die Chiang Kai Shek-Gedächtnishalle, die großartige Sammlung chinesischer Kunst im Palastmuseum oder den wunderschönen Lungshan-Tempel besuchen. Entdecken Sie die historischen Orte Keelungs und die sagenhaften Felsformationen des Yeliu Parks.
Ishigaki wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Yaeyama-Inseln. Ishigaki ist für seine atemberaubenden Strände und die Schönheit seiner Natur bekannt und daneben ein beliebter Ausgangspunkt für all diejenigen, die die Inseln des Yaeyama-Archipels – einschließlich Kohama, Kuroshima und Taketomi – besuchen und das pulsierende Nachtleben dort genießen möchten.
Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China.
Das gesamte Verwaltungsgebiet Shanghais hat 18,6 Millionen Einwohner. Davon sind 13,7 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 4,7 Millionen temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung. Wird das geographische Stadtgebiet (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) als Grundlage genommen, leben in Shanghai 9,7 Millionen Menschen mit Hauptwohnsitz. Der Ballungsraum (einschließlich Vororte) hat zirka 15,1 Millionen Einwohner.
Shanghai ist eine Regierungsunmittelbare Stadt, das heißt, sie ist direkt der Zentralregierung unterstellt und ihr Status entspricht dem einer Provinz. Das z. Z. 6.340,5 Quadratkilometer große Verwaltungsgebiet Shanghais stellt kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar, sondern wäre – mit seiner außerhalb der eigentlichen Stadt dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur – eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar. Durch permanente Landgewinnungsmaßnahmen am seichten Bankett des Yangtse-Trichters (insbesondere im südöstlichen Zipfel) dürfte bereits die 6.400 Quadratkilometer-Marke erreicht sein.
Shanghai liegt im Mündungsgebiet des Jangtse am Huangpu-Fluss auf 31°14′ nördlicher Breite und 121°28′ östlicher Länge. Die Nachbarprovinzen sind Jiangsu im Nordwesten und Zhejiang im Südwesten. Das Gelände der Provinz ist flach. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt vier Meter. Der höchste Berg ist der She Shan mit einer Höhe von 100 Meter (mit Seilbahn).
Im Jahre 1949 hatte das Verwaltungsgebiet der Stadt eine Fläche von 636 Quadratkilometer. 1958 wurden zehn Landkreise mit einer Fläche von 5.274 Quadratkilometern (Baoshan, Chongming, Chuansha, Fengxian, Jiading, Jinshan, Nanhui, Qingpu, Shanghai, Songjiang, alle in der Provinz Jiangsu gelegen) an Shanghai angegliedert.
Heute hat die Stadt eine Fläche von 6.340,5 Quadratkilometern, davon gehören nur 746 Quadratkilometer (11,8 Prozent) zur eigentlichen Stadt – dem geographischen Stadtgebiet – und 5.594,5 Quadratkilometer (88,2 Prozent) bestehen aus Vorstädten und Gebieten mit ländlicher Siedlungsstruktur. Sie ist mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat eine Ausdehnung von ungefähr 120 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 100 Kilometer in Ost-West-Richtung. Innerhalb der Stadtgrenzen befinden sich die Insel Chongming (die zweitgrößte Insel in China: 1.041,21 Quadratkilometer) und andere Inseln wie Changxing und Hengsha.
Das Verwaltungsgebiet Shanghais ist mit zahlreichen Flüssen, Kanälen und Seen reich an Wasserressourcen (122 Quadratkilometer Wasserfläche), darunter der Bereich Jiangnan, wie die Schwemmebene des Jangtse-Deltas genannt wird. Jiangnan, das auch Teile der ostchinesischen Provinzen Jiangsu und Zhejiang umfasst, ist durch ein dichtes Flussnetz gekennzeichnet und hat in Shanghai eine Fläche von 697 Quadratkilometer, was einen Anteil von elf Prozent an der Gesamtfläche Shanghais ausmacht.
Die größten Flüsse in Shanghai sind der Huangpu, der Suzhou, der Chuanyang und der Dingpu. Der 113 Kilometer lange Huangpu (sein Ursprung ist der Tai-See), teilt die Stadt in zwei Hälften (Puxi und Pudong); er ist zwischen 300 und 700 Meter breit, im Durchschnitt 360 Meter. Der eisfreie Fluss ist die Hauptwasserstraße Shanghais.
Der Fluss Suzhou durchfließt Shanghai auf einer Länge von 54 Kilometer und ist im Durchschnitt 45 Meter breit. Die meisten Seen befinden sich im Westteil Shanghais, der größte ist der Dianshan mit 62 Quadratkilometer Fläche. Weitere Stadtgebiete im Verwaltungsgebiet Shanghais sind unter anderem Anting, Baoshan, Jiading, Jinshan, Qingpu und Songjiang.
Geschichte
Die ersten Spuren der Besiedelung in der Region reichen bis etwa 4000 v. Chr. zurück. Im Jahre 960 wurde Shanghai erstmals als Dorf erwähnt. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung des Jangtse-Deltas wuchs auch Shanghai. 1074 erhielt Shanghai ein eigenes Steuerbüro. 1264 wurde es mit drei anderen Dörfern zusammengelegt. Die Stadt besaß zu dieser Zeit einen wichtigen Handelshafen, von dem die stattliche Baumwollernte der Region nach Peking ins Hinterland und nach Japan verschifft wurde. Bis zur Qing-Dynastie (1644–1911) hatten sich große, durch den Handel organisierte und äußerlich den niederländischen Gilden ähnelnde Kaufmannszünfte gebildet, die sich die wirtschaftliche und teilweise auch politische Kontrolle über die Stadt teilten.
Nach den Opiumkriegen erzwang Großbritannien 1842 unter dem Vertrag von Nanking die Öffnung Shanghais für den Handel mit den europäischen Mächten. Die Wahl der Briten fiel auf Shanghai als Vertragshafen, weil die Stadt, wie der Repräsentant der Ostindien-Kompanie, Hugh Lingsey, es formulierte, seit den 1840er Jahren zum „wichtigsten Marktplatz Ostasiens“ geworden war. Mit dem Handel wurde auch die christliche Mission freigegeben, Kaufleute und Missionare genossen Freizügigkeit und Immunität.
Nach den Briten folgten 1847 die Franzosen, und diese beiden Mächte richteten die ersten ausländischen Konzessionen in Shanghai ein – die Briten entlang des Bundes und im Gebiet nördlich Alt-Shanghais, der Chinesenstadt, die Franzosen im Südwesten in der Gegend einer Kathedrale, die ein französischer Missionar 200 Jahre zuvor gegründet hatte. In der Folgezeit bildete sich in der Stadt auch eine größere jüdische Gemeinde.
1863 kamen die US-Amerikaner, 1895 die Japaner und gliederten ihre eigenen Gebiete der britischen Konzession an, die sich zum so genannten „International Settlement“ ausgedehnt hatte. In einer Reihe privilegierter Enklaven, die auf unbestimmte Zeit gepachtet waren, fielen Händler unter die Gerichtsbarkeit ihres eigenen Landes, oder gemischter Gerichte. Es gab auch eigene Polizeikräfte.
Durch die günstige Lage nahe der Haupthandelsroute der großen Seide und Tee produzierenden Regionen entwickelte sich Shanghai bis 1900 zu einem wichtigen Hafen und Industriezentrum, das weitgehend durch die „Grüne Gang“, ein berüchtigtes, im 18. Jahrhundert durch arbeitslose Seeleute gegründetes Syndikat kontrolliert wurde. Bis zum Beginn der 1920er Jahre hatte es auch die weitverzweigte Unterwelt unter seine Herrschaft gebracht. An Kaufleuten und Kriminellen, die den strengen Verhaltenskodex missachteten, wurden grausame Exempel statuiert – man trennte ihnen mit einem Messer sämtliche hervorstehende Sehnen durch, bevor man sie im lebendigen Treiben am Straßenrand verenden ließ.
Während des Taiping-Aufstands (1851–1864) flohen viele vor den Massakern in die ausländischen Ansiedlungen und vermehrten die billigen Arbeitskräfte Shanghais, aber auch Bauern wurden vom sichtbaren Reichtum der Stadt angelockt. Es bildete sich das erste städtische Proletariat Chinas heraus, und die erbärmlichen Lebensbedingungen schufen im Zusammenspiel mit immer stärker grassierender Arbeitslosigkeit und der Ausbeutung chinesischer Arbeitskräfte durch die ausländischen Investoren den natürlichen Nährboden für revolutionäre Kräfte. Die Einwohnerzahl und die wirtschaftliche Bedeutung Shanghais wuchsen beträchtlich. Auch später beim Boxeraufstand (1900) und dem Sturz des letzten Kaisers (1911) flüchteten viele Menschen in die internationalen Konzessionen.
Mit Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre entwickelte sich Shanghai zur Weltstadt. Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Shanghais Bevölkerungszahl die Millionengrenze. Ab 1918 war die Stadt der Wirkungsort des Revolutionsführers und Staatsmannes Dr. Sun Yat-sen. Der britische Schriftsteller Aldous Huxley hatte 1926 in keiner Stadt je einen solchen Eindruck von einem dichten Morast üppig verflochtenen Lebens wie hier. Shanghai wurde zum Synonym für Sünde, Abenteurertum und Reichtum. Auch der Kommunismus in China fand in Shanghai seine Wurzeln. 1915 begann Chen Duxiu mit der Herausgabe der Zeitschrift ‚Jugend‘, die später unter dem Namen Neue Jugend (Xin Qingnian) großen Einfluss auf die Bevölkerung ausübte.
Die Chinesen entwickelten zunehmendes Interesse für Politik und erlangten ihr Nationalbewußtsein zurück. Mit dem Versailler Vertrag fielen nach dem Ersten Weltkrieg alle deutschen Besitztümer des Landes an Japan, anstatt an China zurückgegeben zu werden. Dies führte 1919 zur „Bewegung des 4. Mai“. Chen Duxiu war einer der Organisatoren der Proteste. In Shanghai schlossen sich Studenten mit Arbeitern zusammen, Streiks wurden organisiert. Höhepunkt war der Generalstreik am 5. Juni 1919. Im Jahre 1921 gründete sich in Shanghai die Kommunistische Partei Chinas. Die ‚ausländischen Imperialisten‘ wurden zunehmend zum Gegner für die Proteste.
Am 30. Mai 1925 erschossen britische Soldaten in Shanghai demonstrierende Studenten. Die Nationale Revolution wurde ausgerufen. Im Jahre 1927 eroberte die Nationalarmee unter der Führung von Chiang Kai-shek mit Hilfe der Kommunisten die Stadt und unterstellte die chinesische Sektion der Regierung der Kuomintang. Im selben Jahr wurden Massenaufstände durch die Regierung brutal niedergeschlagen (Massaker von Shanghai) und innerhalb weniger Wochen über 5.000 Menschen ohne Gerichtsverhandlung exekutiert.
Im Verlauf der Mandschurei-Krise im Jahre 1931 kam es zu einem Boykott japanischer Waren. Am 28. Januar 1932 griff die Japanische Armee mit etwa 70.000 Soldaten die Stadt an, um den Boykott zu brechen. Vorwand für den Angriff war ein Zwischenfall, bei dem in Shanghai fünf japanische Mönche misshandelt wurden, ein Mönch erlag später seinen Verletzungen. Im Verlauf der Ersten Schlacht um Shanghai hielten die chinesischen Truppen dem Angriff nahe der Küste zunächst stand, mussten dann aber in den folgenden Wochen bis in die Stadt zurückweichen. Der Handelsboykott wurde schließlich fallengelassen und eine demilitarisierte Zone um Shanghai eingerichtet. Der Konflikt endete am 31. Mai 1933 mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Tanggu.
Während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges kam es zur Zweiten Schlacht um Shanghai. Nach einem verlustreichen Häuserkampf nahmen am 9. November 1937 japanische Streitkräfte die Stadt bis auf die exterritorialen Gebiete ein, in denen sich daraufhin zahlreiche chinesische Flüchtlinge ansiedelten. Diese Gebiete blieben jedoch von den Kriegshandlungen nicht verschont – zerschossene Häuser und zerstörte Wasserleitungen prägten auch hier das Bild. In der Stadt herrschten in dieser Zeit Willkürjustiz und Drogenkartelle.
Shanghai ist auch ein Ort deutscher und österreichischer Geschichte. Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland und den Novemberpogromen, flohen zwischen 1938 und 1941 circa 18.000 Juden aus Deutschland und Mitteleuropa nach Shanghai. Weil hier kein Visum benötigt wurde, war es der letzte Zufluchtsort vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Zu den in die Stadt geflüchteten 6.000 Österreichern gehörte auch der Arzt Jakob Rosenfeld. Ein bekannter deutscher Flüchtling ist der spätere Finanzminister der USA Michael Blumenthal. Auch Fritz Levy, bekannt durch den Dokumentarfilm Fritz lebt!, gehörte zu den deutschen Juden, die in Shanghai vor der nationalsozialistischen Verfolgung Zuflucht fanden.
Kurz nach ihrem Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941, der den Krieg im Pazifik auslöste, internierten die Japaner die in Shanghai ansässigen Staatsangehörigen der Alliierten. Die französischen Truppen wurden von den Besatzern nicht entwaffnet, da sie als Truppen des Vichy-Regimes nominell Verbündete waren. Als die Japaner jedoch das Vertrauen in die Einstellung der Franzosen verloren, wurden die shanghaier Truppen, einen Tag später als ihre Kollegen in Indochina am 10. März 1945 festgesetzt.
Im Mai 1943 zwangen die Japaner alle seit 1938 angekommenen jüdischen Flüchtlinge in einen kleinen Distrikt („Designated Area“) des Stadtbezirks Hongkew zu ziehen und beschränkten ihre Bewegungsfreiheit außerhalb dieses Distrikts. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fiel die Stadt an China zurück, da die USA, Großbritannien und Frankreich bereits während des Krieges gegenüber der national-chinesischen Regierung auf ihre Ansprüche verzichteten.
Als die Kommunisten am 27. Mai 1949 unter Führung Mao Zedongs in Shanghai einmarschierten, übernahmen sie die Kontrolle über das wichtigste Wirtschafts- und Handelszentrum Asiens und damit gleichzeitig über einen Profit bringenden internationalen Hafen. Während die ausländische Gemeinde erwartete, wie immer ihren Geschäften nachgehen zu können, war das neue Regime entschlossen, auch Shanghai eine Rolle in der radikalen Umgestaltung Chinas zuzuweisen. Viele ausländische Firmen verlegten nach der kommunistischen Machtübernahme ihre Einrichtungen nach Hongkong. Die schlimmsten Elendsviertel wurden niedergerissen, um durch Wohnblöcke ersetzt zu werden. Die Kriminellen und Prostituierten schaffte man zur „Umerziehung“ fort. Ausländisches Kapital wurde konfisziert oder erheblich besteuert.
Der Kuomintang unter Chiang Kai-shek gelang es allerdings, bei ihrer Flucht die Goldreserven der Bank of China für sich zu sichern, sie nach Taiwan transportieren zu lassen und ließ eine bankrotte Stadt zurück. Über einen Zeitraum von 35 Jahren wurden westliche Einflüsse unterdrückt. Shanghai blieb eine Hochburg des radikalen Denkens. Von dort nahm die Kulturrevolution Mao Zedongs, der von der Zentralregierung in Peking ausgeschaltet worden war, 1966 ihren Lauf. Einige Rote Garden proklamierten sogar eine eigene Kommune Shanghai, bevor die Ereignisse die Züge hemmungsloser Zerstörung und Rachefeldzüge annahmen. Die Stadt wurde zum Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Splitterparteien. Nach Maos Tod im Jahre 1976 war Shanghai die letzte Bastion der Viererbande im Kampf um seine Nachfolge, allerdings ohne Erfolg.
Bis in die 1980er Jahre betrieb die Zentralregierung in Peking bewusst den Niedergang Shanghais, als sie die hier erwirtschafteten Überschüsse für andere Landesteile bis zu einem Grad abschöpfte. Seit einiger Zeit dominieren Persönlichkeiten aus der Region Shanghai, die wohlwollend auf den Wiederaufbau der alten Metropole blicken, sogar die chinesische Zentralregierung.
Sehenswürdigkeiten
Theater
Die Stadtväter von Shanghai ließen am Platz des Volkes, der zu Kolonialzeiten eine Pferderennbahn war, ein extravagantes Opernhaus (Shanghai Grand Theater) bauen, ein beeindruckendes Gebäude mit 40 Meter Höhe. Baubeginn war 1994 und Einweihung im Jahre 1998. Es gibt drei Aufführungsräume: Der Hauptraum bietet 1.800 Sitzplätze, daneben ein mittelgroßer Raum mit 600 Plätzen und ein Raum mit 250 Sitzplätzen für Kammermusikaufführungen.
Die Designer waren: France’s Arte Jean-Marie Charpentier & Associates. Die hochmoderne Akustik und große zentrale Konzerthalle wurden so konzipiert, dass alle möglichen Kunstformen, angefangen bei westlichen Theaterstücken, Opern und Kammermusikkonzerten bis hin zu Chinesischer Oper und Lesungen klassischer Werke, dort aufgeführt werden können.
Das Shanghai Centre in der Nanjing Xi Lu beherbergt ein riesiges, neues Mehrspartenhaus für Konzerte, Ballett, Oper und Akrobatik-Shows von internationalem Rang. Der allabendliche Auftritt der berühmten Akrobatentruppe Shanghais ist ein grandioses Spektakel aus Bodenakrobatik, Jonglierkunst, Clowneinlagen, Zaubervorführungen und Tiernummern. Einige der Kunststücke wie Schwertschlucken, Feuerspeien und die beeindruckenden Balanceakte wurden bereits zu Zeiten der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr) entwickelt.
Das Lan Xin Theater in der Changle Lu stammt noch aus der Kaiserzeit und zeigt westliche sowie chinesische Opern, mitunter finden auch Magier-Shows statt. Als Außenposten kolonialer Kultur und Sitz der British Amateur Dramatic Society war das Theater bis 1933 Aufführungsort überaus beliebter Revuen.
Museen
Von den vielen Museen der Stadt sind unter anderem das „Museum für Kunst und Geschichte“ mit seinen umfangreichen Sammlungen chinesischer Kunst (Keramik, Porzellan und Gemälde) und das „Naturwissenschaftliche Museum“ seinen zahlreichen zoologischen Exponaten sehenswert.
Das „Shanghai Museum“ ist eines der kulturellen Zentren der Stadt. Gegründet 1952 an der Nanjing-West-Straße und zunächst im ehemaligen Pferderennklub angesiedelt, wurde es 1959 in die Henan-Süd-Straße ausgelagert. 1992 wurde beschlossen, das Museum am Platz des Volkes anzusiedeln. Der Architekt des Neubaus war Xing Tonghe. Baubeginn war 1993, das Gebäude wurde 1996 fertiggestellt. Es ist das viertgrößte in China und über 30 Meter hoch. Das Museum hat zehn Galerien, die einen vollständigen Überblick über die chinesische Kunst und Kultur bieten.
Zu den Hauptattraktionen gehören eine siebenmal täglich gezeigte Live-Demonstration altertümlicher Töpfertechniken, eine Sammlung farbenprächtig lackierter Nuo-Ritualmasken aus der Provinz Guizhou, sowie ein Anzug aus Lachshaut, wie er von dem Volk der Hezhen in der Provinz Heilongjiang getragen wird. Eine aufschlussreiche Ausstellung über die Geschichte chinesischer Malerei zeigt Bilder von der Zeit der Streitenden Reiche über die Song-Periode bis zu den westlichen Einflüssen unter den Qing.
Im Südwesten Shanghais liegt der „Longhua-Friedhof der Märtyrer“, dessen Name an jene erinnern soll, die während der Jahrzehnte vor dem endgültigen Sieg im Jahre 1949 im Kampf für den chinesischen Kommunismus ihr Leben ließen. Im Besonderen wird der Arbeiter, Aktivisten und Studenten gedacht, die in den 1920er Jahren von Chiang Kai-sheks Truppen niedergemetzelt wurden – das Friedhofsgelände soll die zentrale Exekutionsstätte gewesen sein.
Inmitten des Geländes befindet sich eine verglaste Ausstellungshalle in Pyramidenform mit einem großen Ehrenmal für 250 kommunistische Märtyrer, die sich Chiangs Soldaten entgegenstellten. Zahllose steinerne Gedenkskulpturen, viele davon mit Fotos und Namen versehen, stehen über den Park verstreut, eine davon mit einer ewigen Flamme direkt hinter der Ausstellungshalle. Die frischen Blumen, die täglich niedergelegt werden, zeugen von der Bedeutung, die diese Ereignisse bis heute besitzen.
Bauwerke
Zu den größten Attraktionen Shanghais zählen die siebenstöckige „Long-Hua-Pagode“ aus der Zeit der Song-Dynastie (960–1279) und das Long-Hua-Kloster mit einer drei Meter hohen Buddha-Statue.
Der waterbund, kurz Bund, wurde nach dem ersten chinesischen Staatspräsidenten Sun Yat-sen in Zhong-Shan-Straße umbenannt. Der Bund wurde zunächst von Niederländern als Deich zum Huangpu-Fluss, einem Zufluss des Jangtse, errichtet. Dort befinden sich eine Uferpromenade sowie im europäischen Stil errichtete Gebäude. Sie sind zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Das ehemalige Zentralgebäude des chinesischen Seezolls mit seinem 33 Meter hohen Turm ist eines der bekanntesten, lange Zeit das höchste Gebäude Chinas. Berühmt ist auch das Peace Hotel.
Südlich dieses Straßenzuges erstreckt sich die durch meist zweistöckige Holzhäuser und enge Gassen geprägte Altstadt. Im Herzen dieses historischen Zentrums Shanghais befinden sich ein Basar und der Yu-Garten (Yu Yuan) aus dem 16. und 17. Jahrhundert, einer der berühmtesten Gärten in China. Die Anlage umfasst etwa 30 Hallen und Pavillons sowie mehrere Seen. Sehenswert ist auch das astronomische Observatorium der Stadt. Die alten Li Longs in den ehemaligen französischen und englischen Bezirken, wo drei Generationen in einem Apartment lebten, wurden abgerissen. Sie waren oft aus einer Kombination Holz/Ziegel/Gips oder Beton/Stahl gebaut.
Etwas südlich des Suzhou-Kanals befindet sich im Nordwesten der Stadt eine der wichtigsten religiösen Stätten Shanghais, der 1882 eigens für zwei kostbare Buddha-Statuen aus Myanmar errichtete Jadebuddha-Tempel (Yufo Si). Die Buddhen wurden jeweils aus einem einzigen Block weißer Jade geschnitzt. Zwischen 1949 und 1980 war der Tempel geschlossen, inzwischen wird er wieder sehr aktiv genutzt. Heute bewohnen ungefähr 100 Mönche den Tempel und bilden Schüler aus, um die überall im Land wieder eröffnenden Klöster mit neuem Leben zu füllen.
Die meisten Wolkenkratzer werden in Pudong errichtet, dort steht auch das Shanghai World Financial Center, das am 14. September 2007 seine Endhöhe von 492 Meter mit 101 Stockwerken erreichte. Damit ist das Gebäude höher als der daneben stehende Jin Mao Tower (421 Meter) und der Oriental Pearl Tower (468 Meter), und somit das höchste Gebäude und Bauwerk der Volksrepublik China und (nach dem Burj Dubai und dem Taipei 101) das dritthöchste Gebäude der Welt.
Shanghai ist heute die modernste und dem Westen ähnlichste Stadt in der Volksrepublik China. Der historische Kern ist nur noch als Touristenattraktion vorhanden, während der Bau von Wolkenkratzern bei 24-stündiger Bautätigkeit zunimmt.
Parks
Anders als Peking und vielen anderen historischen Städten Chinas mit ehemaligen Palastparks oder schon früh angelegten Volksparks mangelt es Shanghai an größeren öffentlichen Grünflächen. Dies ist eine Folge der hohen Grundstückspreise im Kern der Stadt, die starke Verdichtung der westlich des Huangpu gelegenen Kernzone ließ eher Fabriken und Wohngebiete entstehen. Erst mit der Verdrängung der älteren Bebauung durch moderne Verwaltungs-, Büro- und Wohnbauten bot sich die Gelegenheit, in ausgesparten Parzellen oder um die hochragenden Objekte herum etwas Grün anzulegen. Nur im Stadtteil Pudong ist mit dem circa 140 Hektar großen Century Park eine wassergeprägte Parkanlage entstanden, die Weltstadtansprüchen genügt.
Direkt am Zusammenfluss des Huangpu und des Suzhou-Kanals befindet sich eine Schöpfung aus britischer Kolonialzeit, der Huangpu-Park, dessen Untergrund aus angeschwemmtem Schlamm und Schluff entstand, die sich um ein Schiffswrack aufhäuften. Dort waren während der britischen Herrschaft Sikh-Soldaten anzutreffen, die der Einhaltung der Regel, wonach Hunden und Chinesen der Zutritt zum Park verboten war – es sei denn, es handelte sich um Bedienstete in Begleitung ihrer Herrschaft – achteten.
Nach Protesten erging eine Änderung dieser Praxis, so dass „gut gekleidete“ Chinesen den Park betreten durften, sofern ihrem Antrag auf entsprechende Sondergenehmigung stattgegeben wurde. Inzwischen steht im Park ein Denkmal für die „Volkshelden“ und wird gern von den Einheimischen zum frühmorgendlichen Taijiquan besucht. Unter dem Denkmal ist ein kleines Museum angesiedelt, das einen informativen Abriss der Stadtgeschichte präsentiert.
Der Botanische Garten ist eine von üppig grünen Bäumen bestandene und von Vögeln bevölkerte Oase abseits des Großstadtlärms. Unter den mehr als 9.000 dort gedeihenden Pflanzen befinden sich zwei Granatapfelbäume, die bereits im 18. Jahrhundert während der Herrschaft des Kaisers Qianlong gepflanzt worden sein sollen und trotz ihres Alters noch heute Früchte entwickeln. Interessant ist auch die Orchideensammlung, die mehr als hundert verschiedene Arten umfasst. Im Frühjahr 1999 fand auf dem Gelände die Weltausstellung für Pflanzen statt.
Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China.
Das gesamte Verwaltungsgebiet Shanghais hat 18,6 Millionen Einwohner. Davon sind 13,7 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 4,7 Millionen temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung. Wird das geographische Stadtgebiet (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) als Grundlage genommen, leben in Shanghai 9,7 Millionen Menschen mit Hauptwohnsitz. Der Ballungsraum (einschließlich Vororte) hat zirka 15,1 Millionen Einwohner.
Shanghai ist eine Regierungsunmittelbare Stadt, das heißt, sie ist direkt der Zentralregierung unterstellt und ihr Status entspricht dem einer Provinz. Das z. Z. 6.340,5 Quadratkilometer große Verwaltungsgebiet Shanghais stellt kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar, sondern wäre – mit seiner außerhalb der eigentlichen Stadt dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur – eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar. Durch permanente Landgewinnungsmaßnahmen am seichten Bankett des Yangtse-Trichters (insbesondere im südöstlichen Zipfel) dürfte bereits die 6.400 Quadratkilometer-Marke erreicht sein.
Shanghai liegt im Mündungsgebiet des Jangtse am Huangpu-Fluss auf 31°14′ nördlicher Breite und 121°28′ östlicher Länge. Die Nachbarprovinzen sind Jiangsu im Nordwesten und Zhejiang im Südwesten. Das Gelände der Provinz ist flach. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt vier Meter. Der höchste Berg ist der She Shan mit einer Höhe von 100 Meter (mit Seilbahn).
Im Jahre 1949 hatte das Verwaltungsgebiet der Stadt eine Fläche von 636 Quadratkilometer. 1958 wurden zehn Landkreise mit einer Fläche von 5.274 Quadratkilometern (Baoshan, Chongming, Chuansha, Fengxian, Jiading, Jinshan, Nanhui, Qingpu, Shanghai, Songjiang, alle in der Provinz Jiangsu gelegen) an Shanghai angegliedert.
Heute hat die Stadt eine Fläche von 6.340,5 Quadratkilometern, davon gehören nur 746 Quadratkilometer (11,8 Prozent) zur eigentlichen Stadt – dem geographischen Stadtgebiet – und 5.594,5 Quadratkilometer (88,2 Prozent) bestehen aus Vorstädten und Gebieten mit ländlicher Siedlungsstruktur. Sie ist mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat eine Ausdehnung von ungefähr 120 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 100 Kilometer in Ost-West-Richtung. Innerhalb der Stadtgrenzen befinden sich die Insel Chongming (die zweitgrößte Insel in China: 1.041,21 Quadratkilometer) und andere Inseln wie Changxing und Hengsha.
Das Verwaltungsgebiet Shanghais ist mit zahlreichen Flüssen, Kanälen und Seen reich an Wasserressourcen (122 Quadratkilometer Wasserfläche), darunter der Bereich Jiangnan, wie die Schwemmebene des Jangtse-Deltas genannt wird. Jiangnan, das auch Teile der ostchinesischen Provinzen Jiangsu und Zhejiang umfasst, ist durch ein dichtes Flussnetz gekennzeichnet und hat in Shanghai eine Fläche von 697 Quadratkilometer, was einen Anteil von elf Prozent an der Gesamtfläche Shanghais ausmacht.
Die größten Flüsse in Shanghai sind der Huangpu, der Suzhou, der Chuanyang und der Dingpu. Der 113 Kilometer lange Huangpu (sein Ursprung ist der Tai-See), teilt die Stadt in zwei Hälften (Puxi und Pudong); er ist zwischen 300 und 700 Meter breit, im Durchschnitt 360 Meter. Der eisfreie Fluss ist die Hauptwasserstraße Shanghais.
Der Fluss Suzhou durchfließt Shanghai auf einer Länge von 54 Kilometer und ist im Durchschnitt 45 Meter breit. Die meisten Seen befinden sich im Westteil Shanghais, der größte ist der Dianshan mit 62 Quadratkilometer Fläche. Weitere Stadtgebiete im Verwaltungsgebiet Shanghais sind unter anderem Anting, Baoshan, Jiading, Jinshan, Qingpu und Songjiang.
Geschichte
Die ersten Spuren der Besiedelung in der Region reichen bis etwa 4000 v. Chr. zurück. Im Jahre 960 wurde Shanghai erstmals als Dorf erwähnt. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung des Jangtse-Deltas wuchs auch Shanghai. 1074 erhielt Shanghai ein eigenes Steuerbüro. 1264 wurde es mit drei anderen Dörfern zusammengelegt. Die Stadt besaß zu dieser Zeit einen wichtigen Handelshafen, von dem die stattliche Baumwollernte der Region nach Peking ins Hinterland und nach Japan verschifft wurde. Bis zur Qing-Dynastie (1644–1911) hatten sich große, durch den Handel organisierte und äußerlich den niederländischen Gilden ähnelnde Kaufmannszünfte gebildet, die sich die wirtschaftliche und teilweise auch politische Kontrolle über die Stadt teilten.
Nach den Opiumkriegen erzwang Großbritannien 1842 unter dem Vertrag von Nanking die Öffnung Shanghais für den Handel mit den europäischen Mächten. Die Wahl der Briten fiel auf Shanghai als Vertragshafen, weil die Stadt, wie der Repräsentant der Ostindien-Kompanie, Hugh Lingsey, es formulierte, seit den 1840er Jahren zum „wichtigsten Marktplatz Ostasiens“ geworden war. Mit dem Handel wurde auch die christliche Mission freigegeben, Kaufleute und Missionare genossen Freizügigkeit und Immunität.
Nach den Briten folgten 1847 die Franzosen, und diese beiden Mächte richteten die ersten ausländischen Konzessionen in Shanghai ein – die Briten entlang des Bundes und im Gebiet nördlich Alt-Shanghais, der Chinesenstadt, die Franzosen im Südwesten in der Gegend einer Kathedrale, die ein französischer Missionar 200 Jahre zuvor gegründet hatte. In der Folgezeit bildete sich in der Stadt auch eine größere jüdische Gemeinde.
1863 kamen die US-Amerikaner, 1895 die Japaner und gliederten ihre eigenen Gebiete der britischen Konzession an, die sich zum so genannten „International Settlement“ ausgedehnt hatte. In einer Reihe privilegierter Enklaven, die auf unbestimmte Zeit gepachtet waren, fielen Händler unter die Gerichtsbarkeit ihres eigenen Landes, oder gemischter Gerichte. Es gab auch eigene Polizeikräfte.
Durch die günstige Lage nahe der Haupthandelsroute der großen Seide und Tee produzierenden Regionen entwickelte sich Shanghai bis 1900 zu einem wichtigen Hafen und Industriezentrum, das weitgehend durch die „Grüne Gang“, ein berüchtigtes, im 18. Jahrhundert durch arbeitslose Seeleute gegründetes Syndikat kontrolliert wurde. Bis zum Beginn der 1920er Jahre hatte es auch die weitverzweigte Unterwelt unter seine Herrschaft gebracht. An Kaufleuten und Kriminellen, die den strengen Verhaltenskodex missachteten, wurden grausame Exempel statuiert – man trennte ihnen mit einem Messer sämtliche hervorstehende Sehnen durch, bevor man sie im lebendigen Treiben am Straßenrand verenden ließ.
Während des Taiping-Aufstands (1851–1864) flohen viele vor den Massakern in die ausländischen Ansiedlungen und vermehrten die billigen Arbeitskräfte Shanghais, aber auch Bauern wurden vom sichtbaren Reichtum der Stadt angelockt. Es bildete sich das erste städtische Proletariat Chinas heraus, und die erbärmlichen Lebensbedingungen schufen im Zusammenspiel mit immer stärker grassierender Arbeitslosigkeit und der Ausbeutung chinesischer Arbeitskräfte durch die ausländischen Investoren den natürlichen Nährboden für revolutionäre Kräfte. Die Einwohnerzahl und die wirtschaftliche Bedeutung Shanghais wuchsen beträchtlich. Auch später beim Boxeraufstand (1900) und dem Sturz des letzten Kaisers (1911) flüchteten viele Menschen in die internationalen Konzessionen.
Mit Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre entwickelte sich Shanghai zur Weltstadt. Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Shanghais Bevölkerungszahl die Millionengrenze. Ab 1918 war die Stadt der Wirkungsort des Revolutionsführers und Staatsmannes Dr. Sun Yat-sen. Der britische Schriftsteller Aldous Huxley hatte 1926 in keiner Stadt je einen solchen Eindruck von einem dichten Morast üppig verflochtenen Lebens wie hier. Shanghai wurde zum Synonym für Sünde, Abenteurertum und Reichtum. Auch der Kommunismus in China fand in Shanghai seine Wurzeln. 1915 begann Chen Duxiu mit der Herausgabe der Zeitschrift ‚Jugend‘, die später unter dem Namen Neue Jugend (Xin Qingnian) großen Einfluss auf die Bevölkerung ausübte.
Die Chinesen entwickelten zunehmendes Interesse für Politik und erlangten ihr Nationalbewußtsein zurück. Mit dem Versailler Vertrag fielen nach dem Ersten Weltkrieg alle deutschen Besitztümer des Landes an Japan, anstatt an China zurückgegeben zu werden. Dies führte 1919 zur „Bewegung des 4. Mai“. Chen Duxiu war einer der Organisatoren der Proteste. In Shanghai schlossen sich Studenten mit Arbeitern zusammen, Streiks wurden organisiert. Höhepunkt war der Generalstreik am 5. Juni 1919. Im Jahre 1921 gründete sich in Shanghai die Kommunistische Partei Chinas. Die ‚ausländischen Imperialisten‘ wurden zunehmend zum Gegner für die Proteste.
Am 30. Mai 1925 erschossen britische Soldaten in Shanghai demonstrierende Studenten. Die Nationale Revolution wurde ausgerufen. Im Jahre 1927 eroberte die Nationalarmee unter der Führung von Chiang Kai-shek mit Hilfe der Kommunisten die Stadt und unterstellte die chinesische Sektion der Regierung der Kuomintang. Im selben Jahr wurden Massenaufstände durch die Regierung brutal niedergeschlagen (Massaker von Shanghai) und innerhalb weniger Wochen über 5.000 Menschen ohne Gerichtsverhandlung exekutiert.
Im Verlauf der Mandschurei-Krise im Jahre 1931 kam es zu einem Boykott japanischer Waren. Am 28. Januar 1932 griff die Japanische Armee mit etwa 70.000 Soldaten die Stadt an, um den Boykott zu brechen. Vorwand für den Angriff war ein Zwischenfall, bei dem in Shanghai fünf japanische Mönche misshandelt wurden, ein Mönch erlag später seinen Verletzungen. Im Verlauf der Ersten Schlacht um Shanghai hielten die chinesischen Truppen dem Angriff nahe der Küste zunächst stand, mussten dann aber in den folgenden Wochen bis in die Stadt zurückweichen. Der Handelsboykott wurde schließlich fallengelassen und eine demilitarisierte Zone um Shanghai eingerichtet. Der Konflikt endete am 31. Mai 1933 mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Tanggu.
Während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges kam es zur Zweiten Schlacht um Shanghai. Nach einem verlustreichen Häuserkampf nahmen am 9. November 1937 japanische Streitkräfte die Stadt bis auf die exterritorialen Gebiete ein, in denen sich daraufhin zahlreiche chinesische Flüchtlinge ansiedelten. Diese Gebiete blieben jedoch von den Kriegshandlungen nicht verschont – zerschossene Häuser und zerstörte Wasserleitungen prägten auch hier das Bild. In der Stadt herrschten in dieser Zeit Willkürjustiz und Drogenkartelle.
Shanghai ist auch ein Ort deutscher und österreichischer Geschichte. Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland und den Novemberpogromen, flohen zwischen 1938 und 1941 circa 18.000 Juden aus Deutschland und Mitteleuropa nach Shanghai. Weil hier kein Visum benötigt wurde, war es der letzte Zufluchtsort vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Zu den in die Stadt geflüchteten 6.000 Österreichern gehörte auch der Arzt Jakob Rosenfeld. Ein bekannter deutscher Flüchtling ist der spätere Finanzminister der USA Michael Blumenthal. Auch Fritz Levy, bekannt durch den Dokumentarfilm Fritz lebt!, gehörte zu den deutschen Juden, die in Shanghai vor der nationalsozialistischen Verfolgung Zuflucht fanden.
Kurz nach ihrem Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941, der den Krieg im Pazifik auslöste, internierten die Japaner die in Shanghai ansässigen Staatsangehörigen der Alliierten. Die französischen Truppen wurden von den Besatzern nicht entwaffnet, da sie als Truppen des Vichy-Regimes nominell Verbündete waren. Als die Japaner jedoch das Vertrauen in die Einstellung der Franzosen verloren, wurden die shanghaier Truppen, einen Tag später als ihre Kollegen in Indochina am 10. März 1945 festgesetzt.
Im Mai 1943 zwangen die Japaner alle seit 1938 angekommenen jüdischen Flüchtlinge in einen kleinen Distrikt („Designated Area“) des Stadtbezirks Hongkew zu ziehen und beschränkten ihre Bewegungsfreiheit außerhalb dieses Distrikts. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fiel die Stadt an China zurück, da die USA, Großbritannien und Frankreich bereits während des Krieges gegenüber der national-chinesischen Regierung auf ihre Ansprüche verzichteten.
Als die Kommunisten am 27. Mai 1949 unter Führung Mao Zedongs in Shanghai einmarschierten, übernahmen sie die Kontrolle über das wichtigste Wirtschafts- und Handelszentrum Asiens und damit gleichzeitig über einen Profit bringenden internationalen Hafen. Während die ausländische Gemeinde erwartete, wie immer ihren Geschäften nachgehen zu können, war das neue Regime entschlossen, auch Shanghai eine Rolle in der radikalen Umgestaltung Chinas zuzuweisen. Viele ausländische Firmen verlegten nach der kommunistischen Machtübernahme ihre Einrichtungen nach Hongkong. Die schlimmsten Elendsviertel wurden niedergerissen, um durch Wohnblöcke ersetzt zu werden. Die Kriminellen und Prostituierten schaffte man zur „Umerziehung“ fort. Ausländisches Kapital wurde konfisziert oder erheblich besteuert.
Der Kuomintang unter Chiang Kai-shek gelang es allerdings, bei ihrer Flucht die Goldreserven der Bank of China für sich zu sichern, sie nach Taiwan transportieren zu lassen und ließ eine bankrotte Stadt zurück. Über einen Zeitraum von 35 Jahren wurden westliche Einflüsse unterdrückt. Shanghai blieb eine Hochburg des radikalen Denkens. Von dort nahm die Kulturrevolution Mao Zedongs, der von der Zentralregierung in Peking ausgeschaltet worden war, 1966 ihren Lauf. Einige Rote Garden proklamierten sogar eine eigene Kommune Shanghai, bevor die Ereignisse die Züge hemmungsloser Zerstörung und Rachefeldzüge annahmen. Die Stadt wurde zum Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Splitterparteien. Nach Maos Tod im Jahre 1976 war Shanghai die letzte Bastion der Viererbande im Kampf um seine Nachfolge, allerdings ohne Erfolg.
Bis in die 1980er Jahre betrieb die Zentralregierung in Peking bewusst den Niedergang Shanghais, als sie die hier erwirtschafteten Überschüsse für andere Landesteile bis zu einem Grad abschöpfte. Seit einiger Zeit dominieren Persönlichkeiten aus der Region Shanghai, die wohlwollend auf den Wiederaufbau der alten Metropole blicken, sogar die chinesische Zentralregierung.
Sehenswürdigkeiten
Theater
Die Stadtväter von Shanghai ließen am Platz des Volkes, der zu Kolonialzeiten eine Pferderennbahn war, ein extravagantes Opernhaus (Shanghai Grand Theater) bauen, ein beeindruckendes Gebäude mit 40 Meter Höhe. Baubeginn war 1994 und Einweihung im Jahre 1998. Es gibt drei Aufführungsräume: Der Hauptraum bietet 1.800 Sitzplätze, daneben ein mittelgroßer Raum mit 600 Plätzen und ein Raum mit 250 Sitzplätzen für Kammermusikaufführungen.
Die Designer waren: France’s Arte Jean-Marie Charpentier & Associates. Die hochmoderne Akustik und große zentrale Konzerthalle wurden so konzipiert, dass alle möglichen Kunstformen, angefangen bei westlichen Theaterstücken, Opern und Kammermusikkonzerten bis hin zu Chinesischer Oper und Lesungen klassischer Werke, dort aufgeführt werden können.
Das Shanghai Centre in der Nanjing Xi Lu beherbergt ein riesiges, neues Mehrspartenhaus für Konzerte, Ballett, Oper und Akrobatik-Shows von internationalem Rang. Der allabendliche Auftritt der berühmten Akrobatentruppe Shanghais ist ein grandioses Spektakel aus Bodenakrobatik, Jonglierkunst, Clowneinlagen, Zaubervorführungen und Tiernummern. Einige der Kunststücke wie Schwertschlucken, Feuerspeien und die beeindruckenden Balanceakte wurden bereits zu Zeiten der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr) entwickelt.
Das Lan Xin Theater in der Changle Lu stammt noch aus der Kaiserzeit und zeigt westliche sowie chinesische Opern, mitunter finden auch Magier-Shows statt. Als Außenposten kolonialer Kultur und Sitz der British Amateur Dramatic Society war das Theater bis 1933 Aufführungsort überaus beliebter Revuen.
Museen
Von den vielen Museen der Stadt sind unter anderem das „Museum für Kunst und Geschichte“ mit seinen umfangreichen Sammlungen chinesischer Kunst (Keramik, Porzellan und Gemälde) und das „Naturwissenschaftliche Museum“ seinen zahlreichen zoologischen Exponaten sehenswert.
Das „Shanghai Museum“ ist eines der kulturellen Zentren der Stadt. Gegründet 1952 an der Nanjing-West-Straße und zunächst im ehemaligen Pferderennklub angesiedelt, wurde es 1959 in die Henan-Süd-Straße ausgelagert. 1992 wurde beschlossen, das Museum am Platz des Volkes anzusiedeln. Der Architekt des Neubaus war Xing Tonghe. Baubeginn war 1993, das Gebäude wurde 1996 fertiggestellt. Es ist das viertgrößte in China und über 30 Meter hoch. Das Museum hat zehn Galerien, die einen vollständigen Überblick über die chinesische Kunst und Kultur bieten.
Zu den Hauptattraktionen gehören eine siebenmal täglich gezeigte Live-Demonstration altertümlicher Töpfertechniken, eine Sammlung farbenprächtig lackierter Nuo-Ritualmasken aus der Provinz Guizhou, sowie ein Anzug aus Lachshaut, wie er von dem Volk der Hezhen in der Provinz Heilongjiang getragen wird. Eine aufschlussreiche Ausstellung über die Geschichte chinesischer Malerei zeigt Bilder von der Zeit der Streitenden Reiche über die Song-Periode bis zu den westlichen Einflüssen unter den Qing.
Im Südwesten Shanghais liegt der „Longhua-Friedhof der Märtyrer“, dessen Name an jene erinnern soll, die während der Jahrzehnte vor dem endgültigen Sieg im Jahre 1949 im Kampf für den chinesischen Kommunismus ihr Leben ließen. Im Besonderen wird der Arbeiter, Aktivisten und Studenten gedacht, die in den 1920er Jahren von Chiang Kai-sheks Truppen niedergemetzelt wurden – das Friedhofsgelände soll die zentrale Exekutionsstätte gewesen sein.
Inmitten des Geländes befindet sich eine verglaste Ausstellungshalle in Pyramidenform mit einem großen Ehrenmal für 250 kommunistische Märtyrer, die sich Chiangs Soldaten entgegenstellten. Zahllose steinerne Gedenkskulpturen, viele davon mit Fotos und Namen versehen, stehen über den Park verstreut, eine davon mit einer ewigen Flamme direkt hinter der Ausstellungshalle. Die frischen Blumen, die täglich niedergelegt werden, zeugen von der Bedeutung, die diese Ereignisse bis heute besitzen.
Bauwerke
Zu den größten Attraktionen Shanghais zählen die siebenstöckige „Long-Hua-Pagode“ aus der Zeit der Song-Dynastie (960–1279) und das Long-Hua-Kloster mit einer drei Meter hohen Buddha-Statue.
Der waterbund, kurz Bund, wurde nach dem ersten chinesischen Staatspräsidenten Sun Yat-sen in Zhong-Shan-Straße umbenannt. Der Bund wurde zunächst von Niederländern als Deich zum Huangpu-Fluss, einem Zufluss des Jangtse, errichtet. Dort befinden sich eine Uferpromenade sowie im europäischen Stil errichtete Gebäude. Sie sind zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Das ehemalige Zentralgebäude des chinesischen Seezolls mit seinem 33 Meter hohen Turm ist eines der bekanntesten, lange Zeit das höchste Gebäude Chinas. Berühmt ist auch das Peace Hotel.
Südlich dieses Straßenzuges erstreckt sich die durch meist zweistöckige Holzhäuser und enge Gassen geprägte Altstadt. Im Herzen dieses historischen Zentrums Shanghais befinden sich ein Basar und der Yu-Garten (Yu Yuan) aus dem 16. und 17. Jahrhundert, einer der berühmtesten Gärten in China. Die Anlage umfasst etwa 30 Hallen und Pavillons sowie mehrere Seen. Sehenswert ist auch das astronomische Observatorium der Stadt. Die alten Li Longs in den ehemaligen französischen und englischen Bezirken, wo drei Generationen in einem Apartment lebten, wurden abgerissen. Sie waren oft aus einer Kombination Holz/Ziegel/Gips oder Beton/Stahl gebaut.
Etwas südlich des Suzhou-Kanals befindet sich im Nordwesten der Stadt eine der wichtigsten religiösen Stätten Shanghais, der 1882 eigens für zwei kostbare Buddha-Statuen aus Myanmar errichtete Jadebuddha-Tempel (Yufo Si). Die Buddhen wurden jeweils aus einem einzigen Block weißer Jade geschnitzt. Zwischen 1949 und 1980 war der Tempel geschlossen, inzwischen wird er wieder sehr aktiv genutzt. Heute bewohnen ungefähr 100 Mönche den Tempel und bilden Schüler aus, um die überall im Land wieder eröffnenden Klöster mit neuem Leben zu füllen.
Die meisten Wolkenkratzer werden in Pudong errichtet, dort steht auch das Shanghai World Financial Center, das am 14. September 2007 seine Endhöhe von 492 Meter mit 101 Stockwerken erreichte. Damit ist das Gebäude höher als der daneben stehende Jin Mao Tower (421 Meter) und der Oriental Pearl Tower (468 Meter), und somit das höchste Gebäude und Bauwerk der Volksrepublik China und (nach dem Burj Dubai und dem Taipei 101) das dritthöchste Gebäude der Welt.
Shanghai ist heute die modernste und dem Westen ähnlichste Stadt in der Volksrepublik China. Der historische Kern ist nur noch als Touristenattraktion vorhanden, während der Bau von Wolkenkratzern bei 24-stündiger Bautätigkeit zunimmt.
Parks
Anders als Peking und vielen anderen historischen Städten Chinas mit ehemaligen Palastparks oder schon früh angelegten Volksparks mangelt es Shanghai an größeren öffentlichen Grünflächen. Dies ist eine Folge der hohen Grundstückspreise im Kern der Stadt, die starke Verdichtung der westlich des Huangpu gelegenen Kernzone ließ eher Fabriken und Wohngebiete entstehen. Erst mit der Verdrängung der älteren Bebauung durch moderne Verwaltungs-, Büro- und Wohnbauten bot sich die Gelegenheit, in ausgesparten Parzellen oder um die hochragenden Objekte herum etwas Grün anzulegen. Nur im Stadtteil Pudong ist mit dem circa 140 Hektar großen Century Park eine wassergeprägte Parkanlage entstanden, die Weltstadtansprüchen genügt.
Direkt am Zusammenfluss des Huangpu und des Suzhou-Kanals befindet sich eine Schöpfung aus britischer Kolonialzeit, der Huangpu-Park, dessen Untergrund aus angeschwemmtem Schlamm und Schluff entstand, die sich um ein Schiffswrack aufhäuften. Dort waren während der britischen Herrschaft Sikh-Soldaten anzutreffen, die der Einhaltung der Regel, wonach Hunden und Chinesen der Zutritt zum Park verboten war – es sei denn, es handelte sich um Bedienstete in Begleitung ihrer Herrschaft – achteten.
Nach Protesten erging eine Änderung dieser Praxis, so dass „gut gekleidete“ Chinesen den Park betreten durften, sofern ihrem Antrag auf entsprechende Sondergenehmigung stattgegeben wurde. Inzwischen steht im Park ein Denkmal für die „Volkshelden“ und wird gern von den Einheimischen zum frühmorgendlichen Taijiquan besucht. Unter dem Denkmal ist ein kleines Museum angesiedelt, das einen informativen Abriss der Stadtgeschichte präsentiert.
Der Botanische Garten ist eine von üppig grünen Bäumen bestandene und von Vögeln bevölkerte Oase abseits des Großstadtlärms. Unter den mehr als 9.000 dort gedeihenden Pflanzen befinden sich zwei Granatapfelbäume, die bereits im 18. Jahrhundert während der Herrschaft des Kaisers Qianlong gepflanzt worden sein sollen und trotz ihres Alters noch heute Früchte entwickeln. Interessant ist auch die Orchideensammlung, die mehr als hundert verschiedene Arten umfasst. Im Frühjahr 1999 fand auf dem Gelände die Weltausstellung für Pflanzen statt.
Das an der Westküste Südkoreas gelegene Incheon ist nicht weit von der Hauptstadt entfernt und wird daher zum Großraum Seoul gezählt. Während des Koreakrieges war Incheon Schauplatz der Schlacht von Incheon, als US-amerikanische Truppen hier landeten, um Druck vom Busan-Perimeter zu nehmen und eine Offensive der Vereinten Nationen in Richtung Norden zu starten. In der Stadt befand sich während des Zweiten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager der Japaner.
Das an der Westküste Südkoreas gelegene Incheon ist nicht weit von der Hauptstadt entfernt und wird daher zum Großraum Seoul gezählt. Während des Koreakrieges war Incheon Schauplatz der Schlacht von Incheon, als US-amerikanische Truppen hier landeten, um Druck vom Busan-Perimeter zu nehmen und eine Offensive der Vereinten Nationen in Richtung Norden zu starten. In der Stadt befand sich während des Zweiten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager der Japaner.
Jeju wird wegen ihrer atemberaubenden Landschaft oft als die „Insel der Götter“ bezeichnet. Den ruhenden Vulkan Hallasan hat die UNESCO aufgrund der Fülle und Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten zum Biosphärenreservat erklärt. Genießen Sie köstliche Speisen wie frischen Seefisch, Oktopus oder Seegurke, die berühmten Shitake-Pilze oder einen Honig mit einem ganz besonderen Geschmack.
Nagasaki is a Japanese city on the northwest coast of the island of Kyushu. It’s set on a large natural harbor, with buildings on the terraces of surrounding hills. It is synonymous with a key moment during World War II, after suffering an Allied nuclear attack in August 1945. The event is memorialized at the city’s Atomic Bomb Museum and Peace Park.
Kagoshima ist Japans südlichste Großstadt und wird aufgrund ihrer Lage in der Caldera-Bucht, ihres warmen Klimas und ihres Vulkans auch als das „Neapel der östlichen Welt“ bezeichnet. Die majestätische Aussicht auf den Sakurajima, einen der aktivsten Vulkane der Welt, der sich über der wunderschönen Kinko-Bucht erhebt, dominiert das Stadtbild. Kagoshima ist aber auch reich an historischen Sehenswürdigkeiten wie der Gedenkstätte des Heiligen Francisco de Xavier, welcher die Japaner in Kagoshima erstmals mit dem Christentum in Verbindung brachte.
Beppu is a city and spa resort on the southern Japanese island of Kyushu. Set between Beppu Bay and volcanic mountains, it’s home to more than 2,000 onsen (hot springs). Kannawa Onsen district has facilities for bathing in nutrient-rich water, mud and sand. The 8 Hells of Beppu—6 in Kannawa, 2 in outlying Shibaseki—are dramatic landscapes of thermal pools. To the west is Mount Tsurumi, accessible by cable car.
Es gibt Städte, die ein Schicksal ereilt hat, das sie wohl für immer zu tragen haben werden – Hiroshima auf der japanischen Insel Honshu ist eine davon. Heute ist die Stadt modern und von einer starken Industrie geprägt, früher beherbergte die Stadt aber eine der größten Garnisonen Japans. Der Name Hiroshima ist nicht zuletzt deshalb untrennbar mit dem ersten Abwurf einer Atombombe verbunden. Heute ist die Stadt unter anderem als „Stadt des Friedens“ bekannt und hat auch davon abgesehen eine Menge zu bieten. Besuchen Sie den Friedenspark, eine Weltkulturerbestätte, oder Museen mit hervorragenden Exponaten aus der Renaissance und vielem mehr.
Kochi boasts beautiful and abundant natural landscapes, from an expansive coastline running with the Kuroshio Current to the clear Shimanto River and the deep green forests that surround it. Located in the south of Shikoku, Kochi is ringed by rugged mountains to the north, and its arc-like southern coastline traces the outline of Tosa Bay. To the east is Cape Muroto, and to the west, Cape Ashizuri, with gently undulating sandy beaches stretching between these two extreme points. The prefecture also boasts the mystical limestone caves of Ryu-ga-do, and the beautiful sands and green pines of Katsura-hama Beach.
Osaka ist die drittgrößte Stadt in Japan und die zentrale Metropole der Kansai-Region. Osaka lässt sich bis in die Asuka- beziehungsweise Nara-Zeit zurückverfolgen. Unter dem Namen Naniwa war die Stadt zwischen 683 und 745 die Hauptstadt Japans, lange bevor Kyoto diese Rolle übernahm. Nachdem die Hauptstadt verlegt worden war, blieb Osaka weiterhin ein wichtiges Drehkreuz für den Transport zu Land und zu Wasser. Zudem ist Osaka in Japan, einer Nation, in der das Essen einen enorm hohen Stellenwert hat, bekannt als ein Ort exzellenter Speisen.
An klaren Tagen können Sie von der lebendigen Hafenstadt Shimizu aus den herrlichen Berg Fuji sehen. Besuchen Sie „The S-Pulse Dream Plaza“ und besichtigen Sie das Shimizu Sushi-Museum mit informativen Ausstellungsstücken und Modellen, die die Geschichte und die Variationen der berühmtesten Gerichte Japans zeigen. Bummeln Sie außerdem durch den Kashi-no-Ichi-Markt, wo frische Meeresfrüchte aus dem Hafen verkauft werden, und genießen Sie eine köstliche Tasse Tee.
Yokohama ist die Hauptstadt der Präfektur Kanagawa und, mit einer Einwohnerzahl von etwa 3,6 Millionen Menschen, nach Tokio die zweitgrößte Stadt Japans. Die Stadt liegt auf einer kleinen Bucht an der Westseite der Bucht von Tokio, mit der sie durch einen halben Dutzend Gleise, Schnellstraßen und überirdischen Straßen über Kawasaki verbunden ist. Eine wichtige Industriezone, die als Keihin Industriegebiet bekannt ist, erstreckt sich entlang der Küste hin zum Nordteil des zentralen Gebiets Richtung Kawasaki und Tokio.
Miyako is a city located in Iwate Prefecture, Japan. As of 1 April 2020, the city had an estimated population of 51,150, and a population density of 41 persons per km². The total area of the city is 1,259.15 square kilometers.
Die Stadt Kodiak liegt auf der zweitgrößten Insel der Vereinigten Staaten, etwa 400 Kilometer südwestlich von Anchorage. Berühmt ist die Insel für die riesigen Kodiak-Braunbären, die großartigen Möglichkeiten zum Sportfischen und das herrliche Grün, in dem die Insel den Sommer über erstrahlt. Liebevoll wird Kodiak daher auch die Smaragdinsel Alaskas genannt. Die ersten Siedler in Kodiak waren zweifelsohne durch die Überfülle der Meeressäuger, Seevögel, Fische und Schalentiere auf die Insel gelockt worden.
Skagua, wie die Stadt von den Tlingit genannt wird, bedeutet übersetzt „windiger Ort“ und ist der nördliche Endpunkt des Alaska Marine Highway. Während des Goldrausches war die Stadt tausenden Hoffenden als das Tor zu den Goldfeldern bekannt. Skagway hat sich die Atmosphäre des Goldrausches und den Charakter solch ungewöhnlicher Einwohner von damals wie etwa Soapy Smith, den „King of the Frontier Con Men“, bewahrt; dies gilt insbesondere an der Hauptstraße mit nachgebauten Gebäuden aus der Ära, und dem Trail of ‘98 Museum mit seiner hervorragenden Sammlung von Erinnerungsstücken der Zeit des Goldrausches.
Im Jahre 1880 suchten Joe Juneau und Richard Harris mithilfe von indianischen Führern nach Goldvorkommen. Hier an der Mündung eines Baches, der passend als Gold Creek bezeichnet wird, entdeckten sie Nuggets, die „so groß wie Bohnen“ waren. Die Folge ihrer Entdeckungen waren drei der größten Goldminen der Welt, die einen Ertrag von mehr als 150 Millionen US-Dollar erbrachten. Die Juneau umgebende Schönheit und seine Naturwunder haben Kreuzfahrtreisende seit über einem Jahrhundert angezogen. 1880 brachten noch Dampfschiffe die ersten Vergnügungsreisenden in diese Gegend.
Ketchikan liegt an der südwestlichen Seite der Insel Revillagigedo und verdankt sein Wachstum den Lachskonservenfabriken und den Sägewerken, die sich hier ansiedelten. Ketchikans Name leitet sich aus dem indianischen „Katch Kanna“ ab und bedeutet grob übersetzt so etwas wie „ausgebreitete Schwingen eines donnernden Adlers“. Es gab Zeiten, da wurde Ketchikan als die „Lachshauptstadt der Welt“ bezeichnet. Eine hervorragende Sammlung von Totempfählen ist die Attraktion der Stadt für alle, die an indianischer Kunst interessiert sind. Reisende zieht es nach Ketchikan, um einen ersten Blick auf das Nordland werfen zu können, und nur wenige von ihnen werden enttäuscht.
Victoria bietet an allen Ecken und Enden fantastische Fotomotive mit dem Charme der alten Zeit und überall in der Stadt duften die Blumen. Der Ort wurde 1843 von James Douglas, einem Mitarbeiter der Hudson’s Bay Company, gegründet und war zunächst als Fort Victoria bekannt. 1848 wurde Vancouver Island zur britischen Kolonie, 1868 wurde Vancouver Island mit British Columbia vereint. Obwohl Victoria eine Hafenstadt ist, spielt die Industrie hier nicht so eine große Rolle wie in Vancouver. Im Hafen ist aber natürlich trotzdem was los. Besonders im inneren Hafen schaukeln unzählige Boote, Schiffe und Schiffchen im Wasser.
San Francisco ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit 824.525 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Im globalen Vergleich gilt sie neben ähnlich großen Städten wie etwa Frankfurt am Main oder Amsterdam als mittelgroße Weltstadt. Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs. San Francisco ist nach dem Heiligen Franziskus, also Franz von Assisi, benannt Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe Hill genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die Belle of the Bay, wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln. Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe Hill genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die Belle of the Bay, wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln. Geschichte Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Travianer Muwekma Ohlone besiedelt, die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren. Die spanischen Eroberer schickten im 16. Jahrhundert zwei Expeditionen in den Norden Amerikas, um die Westküste zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte sie California. Aber die offizielle Entdeckung erfolgte mit Juan Rodríguez Cabrillo erst zehn Jahre später. Die schwer zu findende Einfahrt zur Bucht wurde erst 1775 entdeckt, obwohl viele Entdecker, unter anderem Francis Drake, die Region schon im 16. Jahrhundert erkundeten. Der Nebel verhinderte allerdings oftmals die Sicht auf die Meerenge und die Bucht. Die ersten Europäer siedelten ab 1776, ein Jahrhundert später, in der heutigen Stadt. Spanische Soldaten und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29. Juni an einer Lagune, die sie Nuestra Señora de los Dolores nannten, sowie ein Presidio am Golden Gate zur Sicherung der Mission. Die Stadt wurde später von den Missionaren in Gedenken an den Heiligen Franz von Assisi San Francisco de Asís genannt, auf Englisch wurde daraus dann Saint Francis. Einer nahe gelegenen Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben (Hierba Buena bedeutet soviel wie Gute Käuter). Der aus Petra/Mallorca stammende Franziskanermönch Pater Junípero Serra leitete damals die Missionsgründungen. Er wird noch heute sehr verehrt. Im Jahr 1792, 300 Jahre nach der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus, gründete der britische Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die spätere Downtown von San Francisco). Sie wurde zu einer Ausgangsbasis für europäische und russische Siedler, Pelzhändler und Pioniere. Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kam die Stadt 1846 in den Besitz der USA. San Francisco erlebte einen ersten großen Aufschwung durch den 1848 beginnenden Goldrausch in Kalifornien. Der Name Golden Gate leitet sich von diesem Ereignis ab. Die Bevölkerungszahl stieg dabei von etwa 900 auf über 20.000 in einem einzigen Jahr an. Im Umfeld der Mission wurden bald mehr irische als spanische Grabsteine aufgestellt. Viele Schiffe wurden von ihren Besitzern aufgegeben und havarierten im Hafen. Um neuen Platz zu schaffen, wurde beschlossen, die Schiffwracks zu nutzen, und man füllte den Hafen mit Erde und Schutt auf. Große Teile der heutigen Innenstadt sind auf diesen Landfills gebaut. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt auch zum wirtschaftlichen Zentrum Kaliforniens. Es wurden Banken – wie etwa die Wells Fargo Bank – und auch viele andere namhafte Unternehmen in San Francisco gegründet, beispielsweise Levi Strauss & Co. und die Ghirardelli Chocolate Company. Der spätere selbsternannte Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherr von Mexiko Joshua Abraham Norton wanderte 1849 mit einem Startkapital von 40.000 $ aus Südafrika nach San Francisco ein. Den durch Grundstücksgeschäfte erlangten Reichtum verspielte er bis 1859 wieder. Durch Spekulationen gescheitert und bankrott wollte Norton die Dinge nun selbst in die Hand nehmen und ernannte sich am 17. September 1859 in Briefen an die örtlichen Zeitungen und Politiker selbst zum Kaiser von Amerika und Schutzherren von Mexiko. Einundzwanzig Jahre lang erließ er nun kaiserliche Edikte. Am Morgen des 18. April 1906 wurde die Stadt von einem Erdbeben und dem nachfolgenden Feuer verwüstet. Im Allgemeinen wird die Zahl der Todesopfer auf 700 geschätzt, einige Quellen geben aber eine drei- bis viermal höhere Zahl an. Das Missionsgebäude überstand das Erdbeben ohne Schaden, so dass es heute das älteste Gebäude der Region ist. (Siehe San-Francisco-Erdbeben von 1906) In den 1930er Jahren wurden die Golden Gate Bridge nach Norden und die Oakland Bay Bridge nach Osten fertig gestellt. Dadurch war die Stadt wesentlich einfacher zu erreichen, und die Bevölkerungszahl stieg nochmals erheblich an. 1939 fand auf der Treasure Island die „Golden Gate International Exposition“ (die Weltausstellung) statt. Die Insel wurde eigens für die Ausstellung neben der Yerba Buena Island aufgeschüttet. Nach der Ausstellung war sie bis 1996 ein Stützpunkt der U.S.-Marine. Das Gelände soll in Zukunft wieder öffentlich genutzt werden. 1945 fand die Nachkriegskonferenz statt, aus der als Ergebnis die Charta der Vereinten Nationen und die UN hervorgingen. San Francisco gilt somit als Gründungsstätte der Vereinten Nationen. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der US-amerikanischen Bewegungen gegen das politische Establishment und der Gegenöffentlichkeit. Die Hippie-Bewegung feierte 1967 in der Stadt im Summer of Love ihren Höhepunkt. Janis Joplin und Bands wie Grateful Dead oder Jefferson Airplane beeinflussten die Rockmusik weltweit. Begünstigt wurde das durch die Nähe des Berkeley-Campus der University of California. Autoren wie Timothy Leary, Phil K. Dick oder Robert Anton Wilson lebten in dieser Zeit dort. Scott McKenzies Aufnahme des von John Phillips geschriebenen Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair) war eine Hymne auf die Stadt jener Zeit und wurde ein Welthit. Seit den 1970ern zogen zunehmend Homosexuelle in die Stadt, insbesondere in den Castro District. Die Stadt gilt bis heute als „die“ Stadt der Homosexuellen in den USA, und Queer Politics hat großen Einfluss auf die Stadtpolitik. Diese Zeit wird auch in den „Stadtgeschichten“ von Armistead Maupin ausgiebig beschrieben. Ende des 20. Jahrhunderts waren die Stadt und das nahegelegene Silicon Valley Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs der Informationstechnik. Während des Dotcom-Booms in den 1990ern zogen immer mehr Softwarefirmen, Unternehmer und Marketingexperten nach San Francisco und beeinflussten die soziale Landschaft gravierend. Ehemals arme Arbeiterviertel wandelten sich zu „IN“-Gegenden und trieben die Immobilienpreise in die Höhe. Sehenswürdigkeiten San Francisco gilt noch heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Die von hier ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage. Architektur San Francisco ist bekannt für die große Anzahl viktorianischer Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Leider sind über die Hälfte der Victorians dem Erdbeben und dem darauf folgenden Feuer von 1906 zum Opfer gefallen. Heutzutage gibt es in San Francisco noch etwa 15.000 Victorians. Damals kostete ein Haus im Durchschnitt 3.000 $, mittlerweile sind die Immobilienpreise etwa um das Einhundertfache gestiegen. Grundlegend sind die vier viktorianischen Stilrichtungen: Stick Style, Italianate-Stil, einer der populärsten Stile in der damaligen Zeit, Gothic Revival Style und Queen Anne Style. Neben weiteren basiert die Mehrzahl der ursprünglichen Häuser auf diesen vier architektonischen Stilrichtungen. Kirchen Neben der Mission Dolores Kirche (gegründet am 9. Oktober 1776) gibt es noch weitere sehenswerte Sakralbauten in der Stadt. Die Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street, Cathedral Hill, beeindruckt von innen und außen den Betrachter. Die 2.500 Plätze, die sich um den Altar in einem Halbkreis anordnen, bieten den Gläubigen in der eher spartanisch ausgestatteten Kirche Platz für Messen. Die zentrale Kuppel, die sich über 15 Etagen in luftigen Höhen erstreckt, wird durch Strebepfeiler gestützt. Die Wände können somit aus Glas bestehen und verleihen dem Gotteshaus eine luftige Anmut. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint-Mary-Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte Papst Johannes Paul II. hier während seines Besuches im Erzbistum San Francisco eine Messe. Die Episkopalkirche Grace Cathedral befindet sich auf Nob Hill. Sie wurde im Jahr des Goldrausches 1849 als kleine Kapelle gebaut. Die dritte Kirche, die erstmals Grace Cathedral genannt wurde, ist beim großen Erdbeben von 1906 zerstört worden. Der Eisenbahnbaron und Bankier Crocker vermachte sein Grundstück nach der Katastrophe der benachbarten Gemeinde. Die Arbeiten für das heutige Gebäude begannen 1928. Lewis Hobart baute sie im französisch-gotischen Stil. Die 1964 vollendete Kathedrale ist die drittgrößte Episkopalkirche in den USA. Sie soll durch ihre Beton-Stahl-Konstruktion erdbebensicher gebaut sein. Die Old Saint Mary’s Cathedral genannte Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception an der California Street ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas. Die Saints Peter and Paul Church an der 666 Filbert Street ist eine römisch-katholische Kirche im Stadtteil North Beach. Opern und Theater 1923 wurde die San Francisco Opera von Gaetano Merola (1881–1953) gegründet. Zur Eröffnung am 26. September 1923 im City Civic Auditorium wurde La Bohème aufgeführt. Im Jahr 1932 eröffnete das Ensemble das neu errichtete War Memorial Opera House am 15. Oktober mit einer Aufführung von Tosca. Es wurden bis heute viele erfolgreiche Inszenierungen aufgeführt. Die legendäre Great American Music Hall an der O’Farrell Street wurde 1907 nach dem großen Beben errichtet. Bis zur großen Depression 1933 in den Vereinigten Staaten, wurde sie erfolgreich geführt. Erst 1936 brachte Sally Rand neues Leben in die Halle. 1948 wurde das Haus in einen Jazzclub umgewandelt. In den 1950ern verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 1972 von Fans vor dem beabsichtigten Abriss bewahrt. In den letzten drei Jahrzehnten traten in der Great American Music Hall viele bekannte Künstler auf, beispielsweise Duke Ellington, Sarah Vaughan, Count Basie, Van Morrison, the Grateful Dead und Bobby McFerrin. Das American Conservatory Theater an der Geary Street ist das größte nichtkommerzielle Theater der Stadt. Das ACT wurde 1960 gegründet und führt sowohl klassische als auch zeitgenössische Werke auf. Das Bill Graham Civic Auditorium an der Ecke Grove und Larkin Street ging aus einem Ausstellungsgebäude der Panama-Pacific International Exposition von 1915 hervor. Das Auditorium fasst circa siebentausend Besucher. Viele Konzerte und Veranstaltungen fanden hier im Verlaufe des Bestehens statt. Ähnlich wie am Walk of Fame in Los Angeles werden hier Bronzemedaillen von ausgezeichneten Künstlern in den Boden des Eingangsbereichs eingelassen. Bill Graham eröffnete 1965 einen Rock-Tanzpalast an der Ecke Fillmore und Geary Street. 1968 wurde der Tanzpalast in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street verlegt und in Fillmore West umbenannt. Zur gleichen Zeit nahm das Fillmore East in der New Yorker Second Avenue ebenfalls den Betrieb auf. Museen • Die Insel Alcatraz beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Insel bewahrt. Sie wurde als Standort für den ersten Leuchtturm, ein Fort und Staatsgefängnis genutzt. Zu erreichen ist die Insel mit Fähren. • Das Exploratorium, es wurde als erstes Science Center 1969 eröffnet, im Palace of Fine Arts ist ein modernes Experimentierlabor für kleine und große Kinder. • Das Randall Museum für Kinder mit einem kleinen Zoo, Werkstätten und einem Theater. • Die California Academy of Sciences (1853), das Naturhistorische Museum mit Planetarium und einem Regenwald, befindet sich im Golden Gate Park. • Der Telegraph Hill und der 64 m hohe Coit Tower, mit Blick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco. • Das Asian Art Museum bietet Kunstschätze aus Asien, die aus einem Zeitraum von 6.000 Jahren stammen. • Das Cable Car Museum zeigt die Entstehung und Funktion der Cable Cars. • Im Center for the Arts Yerba Buena Gardens befinden sich drei Galerien mit zeitgenössischer Kunst, Restaurants und Theater. • Der The Californian Palace of the Legion of Honor zeigt eine eigene Kollektion europäischer Kunstwerke und speziell Werke französischer Künstler. • Das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) bietet dem Besucher moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Es beherbergt auch, neben Bern in der Schweiz, die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul Klee. • Das Wax Museum hat eine Ausstellung von Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten. • Das M. H. de Young Memorial Museum an der Larkin St. zeigt Kunstgegenstände aus aller Welt von der Antike bis zur Neuzeit. • Der Palace of Fine Arts, ein Gebäude im neoklassischen Stil, erbaut zur Panama-Pacific Ausstellung von 1915 • Das Fort Mason, ein ehemaliges Militärgelände, ist heute das Hauptquartier der Golden Gate National Recreation Area, der lokalen Parkverwaltung. • Das Comic Art Museum beherbergt Comics und Cartoons als einziges seiner Art in den USA. Es besitzt über sechstausend Exponate von Comics über Cartoons und frühen Zeitungs-Strips bis hin zu Animationen. • Das Mexikanische Museum mit Kunstgegenständen mexikanischer, mexiko-amerikanischer und lateinamerikanischer Künstler • Neben den bekannten und berühmten Museen hat San Francisco auch einige skurrile Vertreter dieser Art zu bieten. Das Museum antiker Vibratoren etwa oder eine Barbra Streisand gewidmete Ausstellung belegen die Besonderheit dieser Stadt Außer den berühmten Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel Fisherman’s Wharf mit seinen Cafés, Kneipen und Restaurants. Die Pier 39, ein Teil von Fisherman’s Wharf, ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein Aquarium. An Pier 39 haben sich Seelöwen auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze. Haupteinkaufstraße ist der nördliche Teil der Market Street und die Gegend um den Union Square, die zum Bummeln und Shoppen einlädt. Eine Sehenswürdigkeit, die man in der ganzen Innenstadt präsentiert bekommt, sind die Cable Cars. Sie sind eines der Wiedererkennungszeichen dieser Stadt. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen Kurvenrolltreppen im Kaufhaus von Nordstrom an der Market Street bewundern. Golden Gate Bridge Weltberühmt ist die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Sie ist 2,8 km lang und 25 m breit, die beiden Pylonen sind jeweils 227 m hoch und stehen 1.280 m voneinander entfernt. Die Brücke wurde am 19. April 1937 fertiggestellt und am 28. Mai des Jahres offiziell für den Verkehr freigegeben. Diese besondere Konstruktion wird ständig instandgehalten, bzw. für mögliche nächste Erdbeben laufend auf den neuesten technischen Stand gebracht. Lombard Street Der blumengeschmückte, gewundene Teil der Lombard Street wird als „kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27 % war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu führen. Mit den attraktiven Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt zu einem Touristenmagneten. Painted Ladies Die „Painted Ladies“ sind ein Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, in denen ehemals Spielhöllen und Bordelle betrieben wurden und nunmehr mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.
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